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Als Joachim Streich Schlossherr in Schönfeld wurde

Die Fußball-Legende ist verstorben. 2018 war Joachim Streich in Schönfeld. Weil der Bürgermeister jeden DDR-Star kennt und "verfolgt".

Von Thomas Riemer
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Hans-Joachim Weigel (re.) und Joachim Streich trafen sich 2019 in Streichs Wohnung bei Magdeburg. Jetzt ist der Rekordnationalspieler mit 71 verstorben.
Hans-Joachim Weigel (re.) und Joachim Streich trafen sich 2019 in Streichs Wohnung bei Magdeburg. Jetzt ist der Rekordnationalspieler mit 71 verstorben. © Foto: privat

Schönfeld. Hans-Joachim Weigel ist erschüttert. Der Schönfelder Bürgermeister hat noch im Februar 2019 Joachim Streich besucht. "Wir haben zwei Stunden bei ihm im Wohnzimmer gesessen in Möckern" (bei Magdeburg – Anm. d. Red.), erzählt der "Erfinder" des Schönfelder Fußballabends. "Wir haben Autogramme getauscht, er hat Trikots unterschrieben, wir haben Kaffee getrunken..." Weigels Stimme wird schwach. Die Nachricht vom Tod des Rekordfußballers hat ihn am Sonnabend erreicht. "Unfassbar. Er hat so gekämpft", sagt Weigel. Der Tod kam nicht überraschend, "weil ich wusste, dass er schon lange mit dieser Krankheit kämpfte". Streich habe bis zuletzt gehofft und nun doch "den Kampf verloren". Nach Dixi Dörner sei wieder "einer der ganz Großen im DDR-Fußball" gegangen.

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