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Diese beiden Gaststätten sind gerettet

Die Sächsische Aufbaubank Dresden reagierte prompt: Dem Gasthof Großdobritz und dem Reiterstübchen Weinböhla drohte das Aus. Nun darf aufgeatmet werden.

Sie können aufatmen und wieder lachen: Der Eigentümer des Großdobritzer Gasthofes René Mikat und der Betreiber Martin Freiberg. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat ihre Anträge abgearbeitet.
Sie können aufatmen und wieder lachen: Der Eigentümer des Großdobritzer Gasthofes René Mikat und der Betreiber Martin Freiberg. Die Sächsische Aufbaubank (SAB) hat ihre Anträge abgearbeitet. © Archivfoto: Anne Hübschmann

Landkreis Meißen. Ihr Glück ist nicht in Worte zu fassen. Über Wochen hinweg bangten René Mikat und Martin Freiberg um ihre mühevoll aufgebaute Existenz. Dem Eigentümer beziehungsweise Betreiber des erst im Februar 2020 wiedereröffneten Gasthofes Großdobritz stand nach eigenem Bekunden das Wasser bis zum Hals. Finanzielle Belastungen in fünfstelliger Höhe drohte die engagierten Unternehmer, welche auch das Reiterstübchen in Weinböhla betreiben, inmitten der Coronapandemie wirtschaftlich ins Aus zu katapultieren. Als sich die beiden Männer bei der Sächsischen Zeitung melden, bleiben ihnen noch sechs Tage. Sechs Tage, bis die Stundungsfrist für all jene Zahlungen ausläuft, denen sie in den vergangenen Monaten nicht mehr nachkommen konnten.

Die Redaktion setzte sich daraufhin sofort mit der Sächsischen Aufbaubank (SAB) in Verbindung. Obgleich die Mitarbeiter momentan gewissermaßen rund um die Uhr mit den zu Tausenden eingegangenen Anträgen auf Auszahlung von sogenannter November- und Dezemberhilfe beschäftigt sind, bleibt der Hilferuf keineswegs ungehört. Dem Bekenntnis von SAB-Vorstandsvorsitzender Katrin Leonhardt "Vor allem Härtefällen gilt unsere besondere Aufmerksamkeit" und zahlreichen Gesprächen folgen Taten.

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Denn am Donnerstag meldet sich René Mikat wieder bei der Sächsischen Zeitung. Während in diesem Moment noch an einer Lösung für das Reiterstübchen gearbeitet werde, sei der Gasthof schon gerettet. Eine Stunde später dann die erlösende Nachricht aus der Landeshauptstadt: Auch das Reiterstübchen hat dank eines positiven Bescheides den Sprung in den Weiterbetrieb geschafft. "Dieses Gefühl ist absolut unbeschreiblich! Nach Monaten der Unsicherheit und Belastung dürfen wir endlich wieder nach vorn denken. Wir sind der SAB unglaublich dankbar, aber auch all den Leuten, die uns so zahlreich Mut zugesprochen und Hilfe angeboten haben", bekennt René Mikat gerührt. Er und Martin Freiberg freuten sich auf ein Wiedersehen mit all ihren Gästen - im Gasthof Großdobritz und im Reiterstübchen Weinböhla.

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