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Enso rückt näher zu ihren Kunden

In der Großenhainer Klostergasse wurde die erste ländliche Servicefiliale des Energieversorgers eröffnet.

Zur Eröffnung des Energietreffs Großenhain in der Klostergasse kommen Lars Seiffert (Vorstand Enso), OB Sven Mißbach und Kundenberaterin Andrea Goebel zusammen.
Zur Eröffnung des Energietreffs Großenhain in der Klostergasse kommen Lars Seiffert (Vorstand Enso), OB Sven Mißbach und Kundenberaterin Andrea Goebel zusammen. © Kristin Richter

Großenhain. Der freundliche Kundenberater, dem man beim Vortragen seines Anliegens in die Augen schaut, hat noch nicht ausgedient. Während Banken und Sparkassen in Landgemeinden und kleineren Städten ihre Filialen schließen, will der sächsische Energieriese Enso vier neue eröffnen. 

Großenhain machte am Donnerstagvormittag den Anfang – Löbau, Zittau und Bischofswerda sollen folgen. Der neue Energietreff in der Röderstadt liegt verkehrsgünstig in der Klostergasse gegenüber der Preusker-Bücherei. Hier können sich die Enso-Kunden umfassend zu verschiedenen Energiethemen informieren. Sie erhalten zum Beispiel Tipps zum Energiesparen, Informationen zu Strom-, Erdgas- und Telekommunikationsprodukten, Solaranlagen, Elektromobilität und vielem mehr.

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Es ist kein Zufall, dass das Unternehmen die Serviceoffensive ausgerechnet in Großenhain startet. Drängt doch der Energieversorger in den letzten Jahren verstärkt auf den Kommunikationsmarkt. Die Breitbanderschließung des Großenhainer Innenstadtgebiets im Jahr 2017 war eine Art Pilotprojekt, bevor 2016 die Entscheidung getroffen wurde, auf breiterer Front ins Geschäft einzusteigen.

Momentan erschließt die Enso die 17 ländlichen Ortsteile mit Glasfaserverbindungen, und auch die nahe gelegenen Gemeinden Lampertswalde und Schönfeld sollen vom Unternehmen mit einer modernen Internet- Infrastruktur ausgestattet werden. Da nicht nur netzaffine junge Menschen die schnellen Glasfaserverbindungen nutzen sollen, sondern auch die Älteren, liegt es nahe, etwas näher und etwas persönlicher an die potenzielle Kundschaft heranzurücken.

Die Enso hat gleich zwei Etagen in dem Eckhaus, das früher ein Modegeschäft beherbergte, angemietet. Auf 130 Quadratmetern werden hier künftig 23 Enso-Beschäftigte arbeiten – drei von ihnen an Beratungsplätzen im Erdgeschoss. Auch der telefonische Kundenservice für die Region soll von Großenhain aus erfolgen. Außerdem sind in der Klostergasse künftig Breitband-Betreuer und Messstellenbetreiber präsent. „Etwa die Hälfte der Arbeitsplätze wird aus Dresden hierher verlagert“, erklärt Enso-Sprecherin Claudia Kuba, „die anderen Mitarbeiter kommen aus Großenhain und Umgebung.“

Da die Enso ein kommunales Unternehmen ist, bei dem Städte und Gemeinden große Anteile halten, waren zur Eröffnung der Servicefiliale viele Bürgermeister aus der Region gekommen. Großenhains OB Sven Mißbach verwies auf die Nachbarschaft zum Großenhainer BSZ – da sei der Berufsnachwuchs immer in Rufweite. Andere Besucher ließen das Eröffnungs-Gratis-Eis und das Glücksrad links liegen und wollten sofort in Sachen Tarife und Zählerwechsel beraten werden. 

Die Eile war eigentlich nicht nötig, denn der Großenhainer Energietreff wird künftig montags, mittwochs und freitags von 9 bis 14 Uhr sowie dienstags und donnerstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet sein. Termine außerhalb der Öffnungszeiten sind ebenfalls möglich. Dazu können sich Interessenten hier einen Termin online buchen oder diesen telefonisch unter 0800 6686868 vereinbaren.

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Die Servicefiliale in der Klostergasse ist nicht der einzige Enso-Standort Großenhains. Von der Schillerstraße aus betreut die Enso Netz GmbH den gesamten Landkreis Meißen. 110 Mitarbeiter kümmern sich um den Betrieb und die Instandhaltung des Strom-, Gas- und zunehmend auch des Breitbandnetzes für fast 160.000 Menschen. Auch der Entstördienst wird von hier aus organisiert.

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