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Regierungsdirektorin leitet künftig das Obere Elbtal

Bei der Landestalsperrenverwaltung gab es einen Personalwechsel. Eine gebürtige Bayreuther Juristin übernimmt den Gewässerbetrieb.

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Staffelstab-Übergabe bei der Landestalsperrenverwaltung.
Staffelstab-Übergabe bei der Landestalsperrenverwaltung. © © Albrecht Holländer Artworks

Dresden. Regierungsdirektorin Maren Wittig wird die neue Leiterin des Betriebes Oberes Elbtal. Das teilt die Landestalsperrenverwaltung Sachsen (LTV) mit. Ihre Vorgängerin, Birgit Lange, wechselt ins Sächsische Staatsministerium für Energie, Klimaschutz, Umwelt und Landwirtschaft und wird dort als Referatsleiterin Siedlungswasserwirtschaft/Grundwasser (R 43) tätig sein.

LTV-Geschäftsführer Eckehard Bielitz dazu: "Wir freuen uns sehr, dass wir mit Maren Wittig eine erfahrende, hoch motivierte Mitarbeiterin für diese anspruchsvolle Position gewinnen konnten." Die neue Stelle für Birgit Lange im Ministerium war durch altersbedingtes Ausscheiden neu besetzt worden.

Maren Wittig, geboren in Bayreuth, kam 1996 nach ihrem Jurastudium an der Universität Passau nach Sachsen ins Finanzministerium. Dort bekleidete sie verschiedene Funktionen in der Liegenschaftsverwaltung. Von 2007 bis 2013 war Maren Wittig bereits als Referentin im Justiziariat der LTV tätig. Seit 2016 ist sie Leiterin des Justiziariates/Vergabeprüfstelle und seit 2019 als Referatsleiterin Recht/Vertragswesen tätig.

Die Landestalsperrenverwaltung Sachsen besteht aus einer Zentrale in Pirna und fünf regionalen Betrieben. Diese sind: Oberes Elbtal, Freiberger Mulde/Zschopau, Zwickauer Mulde/obere Weiße Elster, Elbaue/Mulde/untere Weiße Elster und Spree/Neiße. Der Betrieb Oberes Elbtal mit 142 Beschäftigten hat seinen Sitz in Dresden. Er gliedert sich in den Betriebsteil Stauanlagen mit den Staumeistereien Gottleuba, Müglitz, Weißeritz sowie Radeburg und in den Betriebsteil Fließgewässer mit den Flussmeistereien Gottleuba, Dresden und Riesa. Die geografische Ausdehnung reicht beiderseits der Elbe von der tschechischen Grenze bis zur Landesgrenze zu Brandenburg und beträgt circa 3.595 Quadratkilometer.

Der Betrieb Oberes Elbtal betreibt 20 Stauanlagen (12 Talsperren und acht Hochwasserrückhaltebecken) mit rund 87 Millionen Kubikmetern Stauraum sowie rund 650 Flusskilometer. Bekannte Stauanlagen sind das Talsperrensystem Klingenberg/Lehnmühle, die Talsperre Malter, die Talsperre Gottleuba oder das Talsperrensystem Altenberg. (SZ)