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Röder steigt binnen weniger Stunden um 40 Zentimeter

Anlass zur Sorge gibt es aber nicht. Bis zur ersten Warnstufe ist noch reichlich Spielraum.

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Höher als sonst, aber nicht besorgniserregend: Am Zusammenfluss von Großer Röder und Röderneugraben ist der Pegel Kleinraschütz nach dem Regen der letzten Tage angestiegen.
Höher als sonst, aber nicht besorgniserregend: Am Zusammenfluss von Großer Röder und Röderneugraben ist der Pegel Kleinraschütz nach dem Regen der letzten Tage angestiegen. © Norbert Millauer

Großenhain. Um 40 Zentimeter ist der Röderpegel in Kleinraschütz zwischen dem 3. und 5. Januar gestiegen. Am Mittwoch hielt sich die Höhe des Wasserstandes relativ konstant bei 1,13 Metern. Der Trend für die nächsten Tage besagt, dass der Pegel in etwa auf diesem Niveau bestehen bleibt.

Anlass zur Sorge gibt es trotz des sprunghaften Anstieges nicht. Das Erreichen einer Alarmstufe ist momentan in weiter Ferne. Für die Stufe 1 müsste der Wasserstand in Kleinraschütz bei 1,80 Meter liegen. Stufe 4 würde bei drei Metern ausgelöst.

Zuletzt hatte es im Februar 2021 einen noch höheren Pegelstand in Kleinraschütz am Zusammenfluss von Großer Röder und Röderneugraben gegeben. Damals war durch eine Schneeschmelze das Wasser bis auf 1,45 Meter angestiegen. In den Sommermonaten indes wurden trotz relativ großer Regenmenge Tiefstände gemessen.

Eine echte Hochwasserlage in Kleinraschütz wurde zuletzt 2013 über mehrere Tage verzeichnet. Beim Juni-Hochwasser seinerzeit lag der Maximalwert bei 3,06 Meter. 2010 waren es 3,37 Meter. (rt)