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Warum Leerstand so schwer zu managen ist

Rund ein Fünftel an Geschäftsräumen in Großenhains Innenstadt sind ungenutzt. Citymanager Alexander Ehrke will das so nicht stehen lassen.

Von Thomas Riemer
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"Zu vermieten" ist in Schaufenstern leerstehender Geschäfte in Großenhain oft zu lesen. Doch nicht überall. Kontakte zum Eigentümer herzustellen, ist nicht einfach.
"Zu vermieten" ist in Schaufenstern leerstehender Geschäfte in Großenhain oft zu lesen. Doch nicht überall. Kontakte zum Eigentümer herzustellen, ist nicht einfach. © Kristin Richter

Großenhain. Die jüngste Ankündigung, dass der Großenhainer Unternehmer Daniel Bunzel ein einsturzgefährdetes Haus entkernt, abreißt und neu aufbauen will, dürfte bei Alexander Ehrke auf offene Ohren stoßen. Denn der Citymanager, seit gut einem Jahr im Amt, schaut sehr aufmerksam darauf, wie sich die Entwicklung insbesondere der Innenstadt vollzieht. Neben den vielen sanierten Gebäuden sind da eben auch zahlreiche ungenutzte Häuser in oft bedenklichem Bauzustand. Zudem, und das ist beileibe kein Großenhainer Phänomen, sind gerade Geschäfte, aber auch Wohnraum ohne Nutzer.

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