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Hacker fälschen Bankdaten von Görlitzer Firma

Die Kriminalpolizei mahnt Gewerbetriebende aus aktuellem Anlass zur Sorgfalt bei der Ausgestaltung ihrer IT-Technik.

© picture alliance / dpa

Görlitz. Aus aktuellem Anlass mahnt die Kriminalpolizei Gewerbetriebende zur Sorgfalt bei der Ausgestaltung der IT-Technik, der Buchhaltung und Abrechnung. Wie Polizeisprecher Thomas Knaup informierte, hatte sich am Donnerstag der vergangenen Woche ein in Görlitz ansässiges Unternehmen an die Polizei gewandt. Unbekannte hatten demnach eine Rechnung verfälscht, um in den Genuss der entsprechenden Zahlung zu kommen.

„Offenbar waren Hacker in die E-Mail-Kommunikation der Firma gelangt und hatten bei einer Rechnung die Bankdaten verändert“, berichtet Knaup. So wäre beinah ein hoher fünfstelliger Geldbetrag auf ein fremdes Konto geflossen. Die verfälschte Kontonummer sei der Buchhaltung rechtzeitig aufgefallen, sodass die Zahlung nicht ausgelöst wurde und so kein Schaden entstand. Das Betrugsdezernat der Kriminalpolizeiinspektion Görlitz hat die Ermittlungen zu dem Fall aufgenommen.

Charlotte Meentzen
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Für Hautbedürfnisse gilt dasselbe wie für Beziehungen oder Arbeitssituationen: Die richtige Balance sorgt für langfristiges Wohlbefinden. Charlotte Meentzen hat schon damals verstanden, dass schöne Haut am erfolgreichsten zusammen mit dem Geist gepflegt wird.

Die Polizei rät Gewebetreibende wie Privatpersonen zur Nutzung einer tagesaktuellen Firewall und entsprechender Anti-Virus-Software. (szo)

Aus dem Polizeibericht vom 18. September

Moldauische Männer müssen bei Ludwigsdorf umdrehen

Vier moldauische Männer, die eigentlich nach Deutschland gekommen waren, um hier zu arbeiten, mussten an der Grenze bei Ludwigsdorf wieder umdrehen. Die Moldauer im Alter von 27, 28, 30 und 40 Jahren saßen in einem moldauischen Kleinbus, der am Samstagnachmittag in der Nähe von Kodersdorf von der Bundespolizei angehalten und kontrolliert wurde. Dem Quartett konnte später nachgewiesen werden, dass es einer unerlaubten Erwerbstätigkeit nachgehen wollte. Ersten Erkenntnissen zufolge waren die mutmaßlichen Schwarzarbeiter auf dem Weg zu Baustellen in verschiedenen Bundesländern. Allen vier Personen ist von der Bundespolizei das Reiserecht aberkannt worden. Zudem wird gegen den moldauischen Fahrer des Kleinbusses wegen des Verdachts der Beihilfe zur unerlaubten Einreise ermittelt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.

Pakistanischer Mann verlängert sich selbst das Visum

Offenbar hat sich ein pakistanischer Mann selbst das Visum verlängert. Bei der Kontrolle des Reisepasses war den Beamten ein spanisches Visum ins Auge gestochen. Das Visum, dessen Gültigkeit eindeutig am 30.12.2016 erloschen war, war mit einem Stift bis zum 30.12.2017 „verlängert“ worden. Dessen Inhaber beteuerte, alles hätte seine Richtigkeit. Als später im Gepäck des 39-Jährigen jedoch ein Flugticket von Rom nach Warschau vom August 2017 gefunden wurde, kippelte das Lügengebilde des Ausländers gewaltig. Endgültig brach es nach der Aussage des anwesenden Autofahrers zusammen. Dieser erklärte, der Pakistaner hatte erst am Samstag über eine Mitfahrzentral Kontakt zu ihm aufgenommen. Anschließend verabredete er die Mitnahme in dessen Pkw von Polen nach Deutschland. Von der Autobahnanschlussstelle Görlitz führte der Weg später über die Dienststelle zurück nach Polen. Gegen den unerlaubt eingereisten Passagier wird nun wegen Urkundenfälschung und wegen Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz ermittelt.

Senior nimmt es mit dem Bahnhofsverbot nicht so genau

Als am Sonntagnachmittag gegen 17.45 Uhr eine Bundespolizeistreife durch den Görlitzer Bahnhof patrouillierte, wurde sie auf einen älteren Herren aufmerksam. Da die Beamten wussten, dass gegen den 79-Jährigen ein Hausverbot vorliegt, stellten sie ihn zur Rede. Weil dieser keine Reiseabsichten glaubhaft machen konnte, erteilten sie ihm einen Platzverweis. Dieser Platzverweis hatte jedoch schon 22.45 Uhr seine Wirkung verloren. Zu diesem Zeitpunkt traf die gleiche Streife abermals auf den Senior. Es folgten ein zweiter Platzverweis und eine zweite Anzeige wegen des Verdachts des Hausfriedensbruchs.

Bulgare wird mit verbotenem Elektroschocker und verbotenem Teleskopschlagstock erwischt

Am Sonntagabend erwischte die Bundespolizei an der Autobahnanschlussstelle Görlitz einen Bulgaren (38), der sowohl einen verbotenen Elektroschocker als auch einen verbotenen Teleskopschlagstock mitführte. Die beiden Gegenstände waren bei der Kontrolle des VW Sharan des Beschuldigten gefunden worden. Nach Sicherstellung des Elektroimpulsgerätes ist eine Strafanzeige und nach Sicherstellung des Schlagstockes eine Ordnungswidrigkeitsanzeige erstattet worden. In beiden Fällen wird dem 38-Jährigen ein Verstoß gegen das Waffengesetz vorgeworfen.

Frage endet mit Festnahme und Gefängnisaufenthalt

Für einen polnischen Mann endete heute eine Frage mit seiner Festnahme und später auch noch mit einem Gefängnisaufenthalt. Der 23-Jährige kam heute Mittag gemeinsam mit seiner Freundin über die Görlitzer Stadtbrücke gelaufen. Anschließend lief er unmittelbar auf eine Streife der Bundespolizei zu und erkundigte sich bei dieser, ob er wieder nach Deutschland einreisen dürfe. Bei einer daraufhin durchgeführten Überprüfung stellten die Beamten fest, dass gegen ihn tatsächlich ein Betretensverbot angeordnet und ihm das Recht auf Freizügigkeit aberkannt worden war.

Das Verbot wurde im März 2016 von der Ausländerbehörde Nürnberg verhangen und ist noch weitere vier Jahre gültig. Weil der junge Mann nun aber schon verbotenerweise eingereist war, ist Anzeige gegen ihn erstattet worden. Damit nicht genug kam später im Revier in der Parkstraße ans Licht, dass er noch eine längere Restfreiheitsstrafe zu verbüßen hat. In diesem Fall fiel dem Verurteilten ein offener Vollstreckungshaftbefehl des Amtsgerichts Nürnberg wegen schwerem Bandendiebstahl auf die Füße.

Geschwindigkeit am Tunnel kontrolliert

In der Nacht zum Montag hat die Polizei an der Zufahrt zum Autobahntunnel Königshainer Berge in Fahrtrichtung Dresden die Geschwindigkeit kontrolliert. Binnen sechs Stunden passierten rund 4200 Fahrzeuge die Messanlage. 187 fuhren schneller als erlaubt. Am eiligsten hatte es ein in Polen zugelassener Renault, der mit Tempo 125 km/h in die Nordröhre fuhr. Auf den Fahrer werden mindestens 200 Euro Bußgeld und ein Monat Fahrverbot für den Bereich der Bundesrepublik zukommen.

Unter Drogeneinfluss und ohne Fahrerlaubnis gefahren

Am Sonntagabend stoppten Beamte des örtlichen Polizeireviers auf der Wiesbadener Straße in Görlitz einen Mitsubishi. Während der Kontrolle stellte sich heraus, dass der der 36-jährige Fahrer keinen Führerschein hatte. Weiterhin verriet ein Drogentest, dass der Deutsche unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Die Beamten untersagten dem Mann die Weiterfahrt und veranlassten eine Blutentnahme.

Zwei Diebe auf frischer Tat gestellt

Eine Streife des Polizeireviers Görlitz hat in der Nacht zu Montag zwei Einbrecher vorläufig festgenommen. Die beiden Tatverdächtigen im Alter von 23 und 25 Jahren waren an der Parsevalstraße in eine Garage sowie einen darin abgestellten Renault eingebrochen. Die Beamten bemerkten die Tat, suchten die Diebe und fanden sie schließlich in einem Gebüsch. Das Diebesgut, mehrere Schlüssel, eine Armbanduhr und Bargeld, hatten sie noch in ihren Jacken. Die Polizisten nahmen die beiden polnischen Staatsbürger vorläufig fest.

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