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Hausbrand durch Heizdecke ausgelöst?

Die Kripo ermittelt in Neukirch wegen des Verdachtes der fahrlässigen Brandstiftung. Die Gemeinde sagt den Betroffenen Unterstützung zu.

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Die Feuerwehrleute warfen die Brennenden Gegenstände kurzerhand aus dem Fenster.
Die Feuerwehrleute warfen die Brennenden Gegenstände kurzerhand aus dem Fenster. © Rocci Klein

Neukirch. Die Neukircher, die am Freitagabend bei einem Brand verletzt wurden, sind vorerst bei Verwandten untergekommen. Das sagte Bürgermeister Jens Zeiler (CDU) am Montagmittag auf Anfrage der SZ. Nach seinem Kenntnisstand konnten zwei der drei Betroffenen bis dahin das Krankenhaus wieder verlassen. Ein dritter Hausbewohner wurde zu dieser Zeit noch stationär behandelt. Der Bürgermeister sicherte Hilfe zu. Die Gemeinde werde Kontakt zu den Bewohnern des Hauses aufnehmen und schauen, ob und wie sie Unterstützung geben kann, sagte Jens Zeiler.

Bei dem Brand am späten Freitagabend wurden eine 49 Jahre alte Frau und zwei Männer, 55 und 85 Jahre alt, verletzt. Sie wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das Zweifamilienhaus war zunächst nach Angaben der Polizei vom Wochenende nicht bewohnbar. Fast 80 Feuerwehrleute aus dem Oberland wurden alarmiert, um den Brand zu löschen.

Am Montag war ein Brandursachenermittler der Polizei vor Ort. „Nach ersten Ermittlungen kommt als Brandursache ein Wärmestau im Bereich des Bettes, der am ehesten durch den Gebrauch einer Heizdecke verursacht sein könnte, in Frage“, sagte Polizeisprecher Torsten Jahn am Montagnachmittag der SZ. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei zum Verdacht der fahrlässigen Brandstiftung laufen. (SZ)