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Bischofswerda

Hospiz öffnet am 1. Juli

Zwölf sterbenskranke Menschen können künftig in Bischofswerda betreut werden. Der Bedarf an den Plätzen ist hoch.

Das stationäre Hospiz in Bischofswerda schließt die historische Fronfeste in das Bauensemble ein.
Das stationäre Hospiz in Bischofswerda schließt die historische Fronfeste in das Bauensemble ein. © SZ/Uwe Soeder

Bischofswerda. Das Stationäre Hospiz Siloah in Bischofswerda nimmt im kommenden Monat seine Arbeit auf. Am 1. Juli wird es offiziell eröffnet, teilt die gemeinnützige Gesellschaft Christliches Hospiz Ostsachsen in Herrnhut mit. In nur anderthalb Jahren wurde der Neubau an der Dresdner Straße errichtet. Er schließt die historische Fronfeste, das älteste erhaltene Gebäude Bischofswerdas, ein. Die Fernsehmoderatorin Anja Koebel hat die Schirmherrschaft über das Projekt übernommen. 

Wegen der Corona-Pandemie fällt die Eröffnung kleiner aus, als es die Hospiz-Gesellschaft - sie ist Bauherr und künftiger Betreiber - ursprünglich vorgesehen hatte. Der zur Eröffnung geplante Dankgottesdienst wird auf den 25. Juni 2021 verschoben. Dann soll auch ein Fest zum einjährigen Bestehen des Hospizes gefeiert werden. 

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Die Einrichtung in Bischofswerda ist nach dem Stationären Hospiz in Herrnhut die zweite dieser Art in Ostsachsen. Zwölf schwerkranke, sterbende Menschen werden hier künftig liebevoll versorgt, professionell gepflegt und seelsorgerisch begleitet. 

Bis aus dem Raum Kamenz und Sächsische Schweiz kommen die Gäste des Herrnhuter Hospizes, in dem es ebenfalls zwölf Plätzer gibt. Um weitere Plätze zu schaffen und  Wege für Angehörige zu verkürzen, entschloss sich die Gesellschaft Christliches Hospiz Ostsachsen zum Bau eines zweiten Hauses. Die Wahl fiel, auch vermittelt durch die Bautzener Diakonie, auf Bischofswerda. Rund fünf Millionen Euro wurden in den Neubau investiert. (SZ)  

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