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Ein ganz normales Museumsjahr

2022 besuchten 26.000 Menschen die Energiefabrik Knappenrode. Das ist noch ausbaufähig.

Von Uwe Schulz
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Die Energiefabrik Knappenrode hat jetzt wieder täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der erste große Veranstaltungstag wird der 18. März sein. Am 4. Juni beteiligt sich das Museum am KunstLandStrich, am 10./11. Juni finden die nächsten FabrikF
Die Energiefabrik Knappenrode hat jetzt wieder täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der erste große Veranstaltungstag wird der 18. März sein. Am 4. Juni beteiligt sich das Museum am KunstLandStrich, am 10./11. Juni finden die nächsten FabrikF © Foto: Uwe Schulz

Knappenrode. Der neue Fußboden im Besucherzentrum hat jetzt bunte Sprenkler in der Oberfläche. Man sieht nicht mehr gleich jeden Schuhabrieb und die weißen, Schiffen nachempfundenen Sitzmöglichkeiten heben sich jetzt besser vom Untergrund ab. Vorher sind regelmäßig Leute darüber gestolpert. Im vergangenen Jahr hat die Energiefabrik Knappenrode über 26.000 Besucher gezählt. Seit der Schließung und dem Umbau der Dauerausstellung war es das erste nahezu komplette Jahr. „Es war ein gutes Jahr“, sagt Maria Schöne, die 2022 die Museumsleitung übernommen hatte. Allein bei den FabrikFestSpielen waren es über 3.000 Besucher, weitere 1.000 beim Feuerfest. Ostern und Halloween kamen gut an. Fremdveranstaltungen und Einmietungen gab es ebenfalls etliche – von Privatleuten über Firmen, der Bundeswehr und Parteien bis zum Zweckverband Lausitzer Seenland oder dem Revierstammtisch. Auch das 30. Jubiläum des Fördervereins wurde gefeiert. Und es zeichnet sich laut Maria Schöne ab, dass es in diesem Jahr eine ebensolche Einmietungsdichte geben wird. Und die neue Dauerausstellung kommt bei den Besucherinnen und Besuchern an. Maria Schöne ist überzeugt, dass sich die Fabrik so national und international zeigen kann. Und gerade wenn es um den Strukturwandel geht, ist das Bergbaumuseum in der ehemaligen Brikettfabrik dafür doch der richtige Ort. Immerhin kann man im kommenden Jahr das 30. Gründungsjubiläum begehen.

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