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Hoyerswerda

Landesauswahl trainierte in Hoyerswerda

Der Gastgeber setzte ein striktes Hygienekonzept um und bot neben den Parkett-Einheiten auch etwas auf dem Wasser an.

Auf See gelten die gleichen Gesetze wie beim Handball: Nur im Teamwork kann man sich über Wasser halten und die Wogen des Spieles/der See bezwingen.
Auf See gelten die gleichen Gesetze wie beim Handball: Nur im Teamwork kann man sich über Wasser halten und die Wogen des Spieles/der See bezwingen. © Foto: LHV/HVS

Hoyerswerda. In der vergangenen Woche absolvierte die männliche Handball-Landesauswahl Sachsen des Jahrgangs 2006 ihr Trainingslager in Hoyerswerda. Mit dabei waren auch fünf Jungs des LHV Hoyerswerda: Niklas und Jonas Kretschmar, Elias Huth, Ramize Athwal und Luca Gäbler. Sie erlebten eine Woche intensiven Handballs.

Am Montagmittag reisten die erfolgversprechendsten Handballjungens-Talente des Jahrgangs 2006 aus Sachsen in Hoyerswerda an. Nachdem sie von ihren Trainern Conni Böhme, Jens Pardun und Alexander Canbek begrüßt wurden, gab es erst einmal einen lockeren Aufgalopp. Dann wurden die Zimmer in der Pension „Grafschaft“ in Neudorf-Klösterlich bezogen. Auf Grund der Corona-Pandemie wurden die Sportler dieses Mal nicht gemischt, sondern jeder Heimatort bekam sein eigenes Zimmer und dann auch eine eigene Kabine. Dazu hieß es auf allen Wegen: Maskenpflicht und Hände-Desinfizieren! Somit wurde im gesamten Trainingslager vom Handballverband Sachsen (HVS) ein hoher Hygienestandard angewendet, was man auch daran erkennt, dass vor dem Frühstück immer von allen die Temperatur gemessen wurde.

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...und lassen Sie sich elektrisieren.

Alle in einem Boot

An den nachfolgenden Tagen gab es stets drei Trainingseinheiten. In diesen wurden immer spezielle Schwerpunkte gesetzt. Los ging es mit der Kleingruppenarbeit im Angriff, gefolgt von der individuellen und gruppentaktischen Abwehrarbeit und dem Umschaltverhalten. Natürlich wurde dann auch viel gespielt, um das Gelernte gleich anwenden zu können.

Eine Besonderheit gab es für die Jungs am Donnerstag-Nachmittag. Hier absolvierten alle ein Drachenboot-Training bei Carsten Baumeister, der auch schon die LHV-Hoyerswerda-Männer in die Geheimnisse des Langboot-Fahrens auf dem Dreiweiberner See eingeweiht hatte. Natürlich blieben auch die Jungs nicht lange trocken. Ein Dank dem Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ e. V., der den Handballern dieses Team-Building ermöglichte.

Nach der Abschluss-Einheit am Freitagvormittag traten dann alle geschafft wieder die Heimfahrt an. Ein großer Dank gilt dem gesamten Team der Pension „Grafschaft“ in Neudorf/Klösterlich, nicht nur wegen der „corona-gerechten“ Unterbringung, sondern auch wegen der fantastischen Verpflegung.

Regional- und HVS-Trainer Conni Böhme war somit auch sehr zufrieden: „Aufgrund der steigenden Corona-Zahlen wussten wir am Anfang nicht, wie lange wir das Trainingslager durchführen können, aber durch die perfekten Bedingungen in der Unterkunft und in der Halle war dies möglich. Die Jungs haben alle gut mitgezogen und sich vorbildlich verhalten.“

Ein Dank des HVS ging auch an den LHV Hoyerswerda für die Bereitstellung optimaler Bedingungen. (HVS)

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