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Hoyerswerda

Corona-Schutzimpfungen bei der Awo Lausitz

Das Interesse, sich impfen zu lassen, ist auch in den Heimen in Lauta und Bernsdorf sehr groß.

© Foto: AWO Lausitz

Hoyerswerda/Lauta/Bernsdorf. Vergangenen Donnerstag erfolgten im Altenzentrum Hoyerswerda der Awo Lausitz die ersten Impfungen zum Schutz vor dem Coronavirus. Das Impfteam der Malteser, unterstützt von den Ärztinnen Dr. Linda Meixner und Cornelia Unger, war im Einsatz. Die Vorbereitung dieses Termins war für den Träger formell und logistisch eine große Herausforderung. Zwei eigene Fachkräfte der Awo mussten an diesem Tag für die Vorbereitung des Impfstoffes abgestellt werden.

Wie die Awo Lausitz gestern weiter informierte, waren bereits in der Vergangenheit an Covid-19 erkrankte oder aktuell erkrankte Personen von der Impfung ausgeschlossen. Zwei Wohnbereiche standen am Impftag unter Quarantäne. Am Impftag selbst kam ein weiterer Bereich hinzu.

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Insgesamt wurden am Donnerstag dank eines funktionierenden Zeitmanagements 145 Personen mit der ersten Dosis immunisiert. Bewohner und deren besuchende Angehörige über 80 Jahre, Mitarbeitende aller Bereiche des Altenzentrums, der Tagespflege und des ambulanten Pflegedienstes wurden geimpft.

Am darauffolgenden Freitag folgten dann die Impfungen im Pflegewohnheim Hoyerswerda. Auch hier war das Impfteam der Malteser im Einsatz. Der größte Teil der Bewohner und ihre Angehörigen über 80 Jahre sowie Mitarbeitende gaben ihr Einverständnis. Insgesamt 70 Dosen wurden verimpft. „Ein großer Dank geht an Marcus Meixner und seine Assistentin für ihren Einsatz im Pflegewohnheim an diesem Tag“, heißt es in der Mitteilung.

Leider hat die Awo Lausitz noch keinen Termin für die Impfungen im Altenpflegeheim „Jenny Marx“ in Lauta bekommen, insbesondere, weil es im Heim bis heute noch keinen Corona-Fall gegeben hat. Diese Situation belaste die Bewohnenden sowie das Personal, welche sich gern impfen lassen würden. Überhaupt sei das Interesse, sich gegen den Coronavirus impfen zu lassen, auch in den Seniorenwohnanlagen in Hoyerswerda, Bernsdorf und Lauta sehr hoch. „Allerdings sind die Senioren mit der Terminvergabe im Internet mitunter überfordert, und die telefonische Erreichbarkeit der Hotline ist leider nicht immer gegeben. Auch das Erreichen des Impfzentrums in Kamenz könnte nicht wenige vor eine Herausforderung stellen.“ Daher prüfe die Awo derzeit eine mögliche koordinierte Terminabstimmung mit dem Impfzentrum in Kamenz, um gesammelt Impftermine zu erhalten und Transporte nach Kamenz zu organisieren. Auch eine Kooperation mit der Stadt Hoyerswerda, anderen Institutionen sowie hiesigen Fahrbetrieben ist im Gespräch, um gesammelt Impftermine für ältere Bürgerinnen und Bürger der Region zu koordinieren. (pm/rgr)

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