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Hoyerswerda

Drei Könige auf Sächsisch in Hoyerswerda

Corona verhindert Besuche.

Von Uwe Jordan
 1 Min.
Johann Friedrich Böttger, der Erfinder des sächsischen Porzellans; Johann Sebastian Bach mit Spinett sowie George Bähr, umgeben von den Insignien eines Baumeisters und der von ihm für Dresden entworfenen Frauenkirche.
Johann Friedrich Böttger, der Erfinder des sächsischen Porzellans; Johann Sebastian Bach mit Spinett sowie George Bähr, umgeben von den Insignien eines Baumeisters und der von ihm für Dresden entworfenen Frauenkirche. © Foto: Uwe Jordan

Hoyerswerda. Der heutige 6. Januar ist Dreikönigstag. Doch sind es im Bild nicht Caspar, Melchior und Balthasar, sondern „sächsische Könige“ im Nussknacker-Gewand. Wer einen von ihnen erwerben will, kann das im SZ-Treffpunkt Hoyerswerda im Lausitz-Center am Lausitzer Platz tun.

Ab heute sind in normalen Zeiten die Sternsinger unterwegs, die Spenden sammeln und den Gebenden den Segensspruch „C+M+B“ über die Tür kreiden. Nicht Caspar, Melchior, Balthasar, sondern „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus). Die 64. Sternsinger-Aktion anno 2022, die bis zum 2. Februar läuft, steht unter dem Motto „Gesund werden – gesund bleiben. Ein Kinderrecht weltweit“. Doch Corona verhindert Besuche. In Hoyerswerda gibt’s keine, dafür am Sonntag, dem 9. Januar, um 10 Uhr einen Sternsingergottesdienst und Segenspäckchen in der Pfarrkirche. In Wittichenau ist Sonnabend (8. Januar) ab 9.30 Uhr von der Kreuzkirche ausgehend ein Sternsingerzug unterwegs.

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P.S.: Dreikönigstag ist auch traditioneller Weihnachtsbaum-Abräum-Tag.

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