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Frische Farbe und mehr Balkone

In der Bautzener Allee 77-81 investiert die Wohnungsgesellschaft und nimmt auch Gasherde vom Netz.

WH-Geschäftsführer Steffen Markgraf, Büroleiterin Petra Scholz und Torsten Gumpert vom gleichnamigen Bauplanungsbüro vor der Bautzener Allee 77-81 mit dem Farbkonzept für die Fassade.
WH-Geschäftsführer Steffen Markgraf, Büroleiterin Petra Scholz und Torsten Gumpert vom gleichnamigen Bauplanungsbüro vor der Bautzener Allee 77-81 mit dem Farbkonzept für die Fassade. © Foto: Uwe Schulz

Hoyerswerda. Die Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda lädt aktuell im Wochenrhythmus zu Presseterminen ein. Gestern war es ein besonderer für Petra Scholz. Die Teamleiterin des Büros Geschäftsführung, denn es war ihr letzter Öffentlichkeitstermin. Heute hat sie nach 42 Dienstjahren in der Wohnungsgesellschaft Hoyerswerda und dem Rechtsvorgänger VEB Gebäudewirtschaft Hoyerswerda ihren allerletzten Arbeitstag. Ab Donnerstag tritt sie zeitgleich mit ihrem Mann in den Ruhestand ein. Damit geht auch eine Menge Wissen, sagt Geschäftsführer Steffen Markgraf.

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Das Mehrfamilienhaus Bautzener Allee 77-81 ist dann aber doch älter als das Dienstjubiläum der Petra Scholz. Das wurde 1963 erbaut, bietet seitdem 24 Drei- und Vierraumwohnungen mit jeweils 64- oder 73 Quadratmetern Wohnraum. Jetzt bekommen die acht Giebelwohnungen erstmals einen Balkon und das ganze Haus einen neuen Farbanstrich. Vor einem Vierteljahrhundert hatte man Dämmung anbringen und die Fassade neu streichen lassen. Jetzt muss eben wieder etwas getan werden. Vor einem Monat war Baubeginn, rüstete man drei der vier Seiten ein, schlitzte an den Giebelwohnungen die Öffnungen zu den späteren Balkonen weiter auf und setzte neue Fenster ein. Das Gebäude wird zudem vollständig von Gas, bislang noch zum Kochen benutzt, auf Elektro umgestellt. Eine Maßnahme, die neben den normalen Revisionen an den Elektroanlagen umfangreiche Elektroinstallationsarbeiten mit sich bringt mit teilweisen Eingriffen in die Bausubstanz. Infolge dessen werden nach Abschluss der Elektroarbeiten Malerarbeiten in Teilbereichen der Treppenhäuser und Gemeinschaftskeller unumgänglich. „Wir machen alles wieder schick, denn wir wollen, dass sich unsere Mieter in ihren Wohnungen rundum wohlfühlen“, sagt Steffen Markgraf. Die Investitionssumme beträgt rund 370.000 Euro. So muss man schon bei einem einzigen Balkon mit rund 15.000 Euro rechnen. „Und damit an diesem Haus die Einheitlichkeit erhalten bleibt, werden die neuen Balkone den bereits vorhandenen im Aussehen sehr ähneln, so Geschäftsführer Steffen Markgraf.“ Die Aufteilung der Brüstungen an den neuen Balkonanlagen wird den bereits vorhandenen Brüstungen an den Bestandsbalkonen sehr gleichen. Die neuen Balkone erhalten eine Überdachung, Seitenelemente als Sichtschutz und Blumenkästen. Die Wohnungsgesellschaft geht davon aus, dass sich die Giebelwohnungen dann auch wieder leichter vermieten lassen, denn wenn weder Aufzug noch Balkon vorhanden sind, lässt das Interesse offenbar spürbar nach.

Und der kommunale Großvermieter will die Giebelseite dieses Mal auch für Werbung in eigener Sache nutzen. In Abstimmung mit der Verkehrsbehörde, so heißt es seitens der WH, will man einen Reklame-Slogan anbringen, der dann von der Bautzener Allee aus gut sichtbar ist.

Bis Ende Oktober soll das Bauvorhaben abgeschlossen sein. Es handelt sich übrigens um eine klassische Instandsetzung ohne Umlage auf die Miete – mit Ausnahme der Giebelwohnungen, die die Balkone erhalten.

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