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Früher sangen sie noch auf der Suche nach einer Braut

Sollschwitzer Jugendliche pflegen den Brauch des Kuchensingens in Rosenthal.

Von Andreas Kirschke
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Sollschwitzer Jugendliche pflegen zur Kirmes den Brauch des Kuchensingens in Rosenthal. So war es auch am vergangenen Samstagabend.
Sollschwitzer Jugendliche pflegen zur Kirmes den Brauch des Kuchensingens in Rosenthal. So war es auch am vergangenen Samstagabend. © Foto: Andreas Kirschke

Rosenthal. Vor jedem Haus singen sie. Am Vorabend der Kirmes erfreuen Sollschwitzer Jugendliche in Rosenthal traditionell die Einwohner. „Wjesele dźensa“, „W hajnku lěsnym zelenym“, „Dobry wječor, maćerka“, „Palenc, palenc“, „Zamper, Zamper Lieschen“ und weitere fröhliche Lieder erklingen. „Ich freue mich jedes Jahr darauf“, meint Stanislaw Schuster (32) in einem der zuerst besuchten Haushalte in Rosenthal. Für das Singen erhalten die Sollschwitzer Jugendlichen unterwegs meist Kuchen, eine kleine Geldspende, Sekt, Wein oder Schnaps. Seit Generationen lebt dieser Brauch.

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