Hoyerswerda
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Hoyerswerda ruft zum Miteinander auf

Für eine Toleranz-Kampagne hat sich das Rathaus mit mehreren Partnern zusammengetan.

Von Mirko Kolodziej
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Vertreter der beteiligten Partner stellten die Werbekampagne am frühen Freitagnachmittag an der Albert-Schweitzer-Straße vor.
Vertreter der beteiligten Partner stellten die Werbekampagne am frühen Freitagnachmittag an der Albert-Schweitzer-Straße vor. © Foto: Mirko Kolodziej

Hoyerswerda. Eine gesellschaftspolitische Werbekampagne hat die Stadt als Reaktion auf die sehr unterschiedlichen und teils sehr pointiert ausgedrückten Meinungen über die Beschränkungen zur Eindämmung von Covid-19 gestartet.

„#MiteinanderfürHoy“ ist eine gemeinsame Aktion des Rathauses mit der Initiative Zivilcourage, der Regionalen Arbeitsstelle für Bildung, Demokratie und Lebensperspektiven sowie der Zoo, Kultur und Bildung gGmbH. Die Stadt erklärt, es solle für ein demokratisches und respektvolles Miteinander sensibilisiert werden. An den städtischen Plakat-Standorten sind dazu entsprechende Banner mit unterschiedlichen Aufschriften wie „Gemeinsam MitToleranz“, „Gemeinsam MitVerantwortung“ oder „Gemeinsam MitVernunft“ aufgespannt worden. Auch die elektronische Anzeige an der Fassade der Lausitzhalle ist einbezogen. Und das #-Zeichen im Titel der Kampagne deutet an, dass sie sich ebenso im Internet widerspiegeln wird.

Hoyerswerdas Oberbürgermeister Torsten Ruban-Zeh (SPD) möchte die Plakate auch als Gesprächsangebot an diejenigen unter den Teilnehmern der regelmäßigen Proteste verstanden wissen, die sich Sorgen machen oder Ängste haben. Über Menschen hingegen, die den Ministerpräsidenten oder auch Kommunalvertreter persönlich attackieren, sagte der OB: „Die zu erreichen, ist nicht möglich.“ Die Stadt kündigte an, es werde weitere, über die Plakate hinausgehende Aktionen geben.