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Hoyerswerda

Langjähriger Farmleiter verstorben

Winfried Leps engagierte sich sowohl für Kinder wie auch für bedrohte Tierarten.

Winfried Leps
leitete von 1996 bis 2008 die
Kinder- und
Jugendfarm in
Hoyerswerda.
Winfried Leps leitete von 1996 bis 2008 die Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda. © Archivfoto: Silke Richter

Weißkollm. In seinem Heimatort beerdigt wird an diesem Freitag ein Mann, der ein großes Herz für Kinder hatte; und auch für Tiere – zumal für seltene Rassen. Sattelschweine, Vorwerkhühner oder Meißner-Widder-Kaninchen waren Winfried Leps ein Anliegen. Und er versuchte, bei der Jugend Interesse nicht nur dafür zu wecken. „Ich mag es, jüngeren Leuten Wissen rund um Tiere, Artenschutz und Natur zu vermitteln“, sagte er einmal. Der gebürtige Wittenberger war gelernter Landwirt, Agraringenieur und zu DDR-Zeiten unter anderem in Litschen Vorsitzender der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft. 1995 fing Leps auf der Kinder- und Jugendfarm in Hoyerswerda an, deren Leitung er im Jahr darauf übernahm. Vor allem ihm war 2001 die Anerkennung als Arche-Hof für bedrohte Tierrassen zu verdanken. Auch nach dem beruflichen Ruhestand 2008 blieb er der Farm treu. „Auf Winnie ist immer Verlass“, fasste die heutige Farmleiterin Liane Semjank das vor vier Jahren knapp zusammen. Überdies war Winfried Leps auch als Vorsitzender des Rassekaninchenzuchtvereins S-28 Hoyerswerda und Umgebung ehrenamtlich aktiv.

Winfried Leps ist nach kurzer Krankheit im Alter von 76 Jahren verstorben. Das Christlich-Soziale Bildungswerk als Farm-Betreiber sprach ihm in einem Nachruf nochmals Dank aus. Sein Verein brachte gegenüber den Hinterbliebenen seine Anteilnahme zum Ausdruck. Winfried Leps hinterlässt seine Ehefrau sowie fünf Kinder mit ihren Familien.

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