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Lichtblick für die Jugendinitiative

Geeignete Klubräume wurden am vergangenen Wochenende besichtigt und für gut befunden.

Der ehemalige Jugendclub in der Sporthalle am Freibad.
Der ehemalige Jugendclub in der Sporthalle am Freibad. © Foto: Ralf Grunert

Laubusch. Die im Jahresverlauf gegründete Jugendintitiative, der um die 30 Jugendliche nicht nur aus Laubusch, sondern aus Lauta insgesamt und den Ortsteilen angehören, muss sich bei den Bemühungen um ein geeignetes Domizil weiter in Geduld üben. Lautas Hauptamtsleiterin Katrin Grader verbreitete aber in dieser Woche Optimismus und sprach im Laubuscher Ortschaftsrat von einem „Lichtblick“.

Der ehemalige Jugendclub in der Sporthalle am Freibad kann nicht genutzt werden. Dort regnet es stark rein. Wie Katrin Grader sagt, sei das Problem nicht so ohne weiteres zu beheben. Die als Alternative ins Auge gefasste Wohnung im Sportlerheim am Sportplatz ist zu klein. Die Räume im Flachbau der IBS-Stiftung sind zu teuer. Im Fokus steht inzwischen die ehemalige Gaststätte im Laubuscher Kulturhaus. „Vergangenen Samstag haben wir uns diese mit den Jugendlichen angeschaut“, ließ die Hauptamtsleiterin wissen. Ihr Eindruck ist, dass die Jugend diese für gut befunden hat.

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„Jetzt warten wir auf die Stellungnahme der Bauaufsicht beim Landratsamt Bautzen, unter welchen Voraussetzungen die Räume für die Jugend nutzbar sind.“ In Sachen Brandschutz zum Beispiel hat die Stadt in jüngster Zeit viel getan. „Wir hoffen auf eine schnelle Entscheidung“.

Nach Auskunft von Katrin Grader will die Stadt der Jugendinitiative die Räume kostenlos zur Verfügung stellen. Betriebskosten müssten allerdings gezahlt werden. Die Jugendlichen haben auch schon ihre Bereitschaft erklärt, sich ehrenamtlich im Ort zu engagieren. Vorgesehen ist eine Patenschaft über die drei Spielplätze in Laubusch, wie die Hauptamtsleiterin sagt. Sie ist jedenfalls erleichtert, dass es nun vorangeht. „Es war zermürbend, da sich immer mal ein Steinchen in den Weg gelegt hat.“

Ortsvorsteherin Erika Wustmann betonte, dass der gesamte Ortschaftsrat hinter der Jugend steht. Sie geht auch davon aus, dass die jungen Leute im kommenden Jahr beim Vereinstreffen mit dabei sein werden – wenn Corona das zulässt.

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