Hoyerswerda
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Verbotenes Angeln zieht Polizeieinsatz am Senftenberger See nach sich

Polizeiliche Vorkommnisse in Hoyerswerda und dem Umland

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© Symbolfoto: SZ Archiv

Ein Zeuge sichtete am Sonntagnachmittag auf dem Senftenberger See zwei Boote, aus denen heraus laut Polizei offensichtlich verbotenerweise geangelt wurde. Die hinzugezogenen Beamten konnten die Beobachtungen des Zeugen bestätigen. Der Angler ergriff bei Erblicken der Beamten die Flucht an Land und entfernte sich zunächst in unbekannte Richtung. Die Beamten konnten die beiden Boote jedoch auffinden und auch den Mann antreffen. Ein Strafverfahren wegen Fischwilderei wurde eingeleitet und die Angel wurde sichergestellt.

Trotz Fluchtversuch von Hoyerswerda direkt in die JVA

Zur Vollstreckung eines Haftbefehls sind Beamte des örtlichen Reviers am Sonntag an die Thomas-Müntzer-Straße in Hoyerswerda gefahren. Sie trafen den 38-jährigen Verurteilten an und teilten ihm den Grund für ihren Besuch mit. Als er hörte, dass der gegen ihn vorliegende Haftbefehl vollstreckt werden sollte, versuchte der Russe zu flüchten und sich gegen die Festnahme zu wehren. Daraufhin griffen die Ordnungshüter zu den Handfesseln. Sie brachten den Mann zunächst ins Revier und anschließend in eine Justizvollzugsanstalt.

Auffahrunfall auf der Autobahn bei Burkau

Ein 67-Jähriger war am Sonntag mit seinem VW auf der A 4 in Richtung Dresden unterwegs und musste wegen Stauerscheinungen abbremsen. Der nachfolgende 47-jährige Fahrer eines Ford Focus erkannte die Situation offenbar zu spät und fuhr auf den Tiguan auf. Ein 56-jähriger Toyota-Fahrer war vermutlich genauso unaufmerksam und krachte in den Ford. Glücklicherweise wurde niemand verletzt.(al/US)

Kaufhaus-Fassade über dem Vordach in Hoyerswerda beschmiert.

Die Aluminiumwaben der Fassade des ehemaligen Centrum-Warenhauses blieben bislang von Schmierereien verschont, zumindest erinnert sich für die letzten drei Jahrzehnte kein Verantwortlicher an einen solchen Vorfall. Doch irgendjemand hat es am Wochenende geschafft, das umlaufende Vordach zu erklimmen und dann auf der Ostseite einen blauen Schriftzug zu hinterlassen. Der ruft inhaltlich zwar nicht den Staatsschutz auf den Plan, die Kripo aber schon. Ein Zeuge erstattete Anzeige. Beim Lausitz-Center, zu dem das ehemalige Kaufhaus gehört, war der Schriftzug da noch gar nicht bekannt. Jetzt wird man schauen, wie sich die Farbe von der denkmalgeschützten Fassade entfernen lässt. Der entstandene Sachschaden ist noch nicht beziffert. Das Center hat es hin und wieder mit Graffiti im Bereich der Parkplatzauffahrt zu tun. (US)