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Hoyerswerda

Verkehrsinsel könnte Raser bremsen

Die Schwarzkollmer sehen auf der Straße nach Waldesruh ein hohes Gefährdungs-Potenzial.

Diese Fahrbahneinengung auf der Straße zwischen Schwarzkollm (im Bild) und Waldesruh soll den Verkehr beruhigen. Manchen Fahrzeugführer verleitet sie aber gerade zum Rasen, um den Engpass noch vor dem Gegenverkehr zu passieren.
Diese Fahrbahneinengung auf der Straße zwischen Schwarzkollm (im Bild) und Waldesruh soll den Verkehr beruhigen. Manchen Fahrzeugführer verleitet sie aber gerade zum Rasen, um den Engpass noch vor dem Gegenverkehr zu passieren. © Foto: Ralf Grunert

Schwarzkollm. „Dass dort noch nichts passiert ist“, wundert sich die Schwarzkollmer Ortsvorsteherin Claudia Jurisch angesichts der hohen Geschwindigkeiten, die auf der Ortsverbindungsstraße zwischen Schwarzkollm und Waldesruh und teilweise auch bis in die Ortslagen hinein gefahren werden. Maximal 80 km/h sind da außerorts zulässig, was mit Schildern in beide Richtungen angezeigt wird. Für zusätzlichen Verkehr und damit auch zusätzliches Raser-Potenzial sorgt allerdings, dass die Navigation vieler Autos über diese Route führt.

Die Schwarzkollmer sind an einer Verkehrsberuhigung interessiert. Klaus Winzer sprach sich in der jüngsten Sitzung des Ortschaftsrates für eine zweite Beruhigungszone aus. Neben der bereits vorhandenen Einengung am Rande der Ortslage Schwarzkollm sollte einige Meter entfernt in Richtung Waldesruh eine Verkehrsinsel errichtet werden. „Raus zu können die Autos nicht so schnell beschleunigen, rein zu müssen sie zeitiger bremsen, ansonsten knallt es.“ Claudia Jurisch will das Thema demnächst im Stadtrat ansprechen. 

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