merken
Hoyerswerda

Wittichenau und Bergen glänzen

Fußball-Wochenende in Landesliga, Landesklasse und Kreisoberliga bringt zwei Siege, zwei Niederlagen und zwei Ausfälle

Ins Leere gelaufen sind hier leider einmal mehr die Zeißiger (in Grün) – die Trebendorfer können einen Gegenangriff starten. Am Ende siegten die Gäste mit 2:1 – das tat besonders weh, da es sich um einen Konkurrenten aus dem unmittelbaren Tabellen
Ins Leere gelaufen sind hier leider einmal mehr die Zeißiger (in Grün) – die Trebendorfer können einen Gegenangriff starten. Am Ende siegten die Gäste mit 2:1 – das tat besonders weh, da es sich um einen Konkurrenten aus dem unmittelbaren Tabellen © Foto: Werner Müller

Landesliga Sachsen

LSV Neustadt/Spree
Großenhainer FV 

Anzeige
Spaß und Nervenkitzel pur
Spaß und Nervenkitzel pur

Im Laserland Dresden können auch Erwachsene mal wieder Kind sein: Ein einzigartiges Erlebnis für Kollegen, Freunde und Familie und ideales Geschenk!

Die Partie wurde abgesetzt. Damit bleibt Neustadt weiterhin „unter dem Strich“ und steht auch die jetzt anbrechende Zwangspause über in der tiefroten Zone der Abstiegsrunde des Zweiundzwanziger-Feldes. (dfb)

Landesklasse Sachsen Ost

SV Zeißig 1 (1
Fortuna Trebendorf 2 (1)

Die Fortuna kam am Sonnabend zu einem 2:1-Erfolg gegen Cisk. In einem Spiel zweier formal gleich starker Gegner machte am Ende lediglich ein Tor den Unterschied aus. 55 Zuschauer sahen zunächst, wie Zeißigs Felix Döhl das falsche Tor „anvisierte“ und seinen eigenen Torhüter überwand (35.). Der SV Fortuna Trebendorf 1996 schaffte es nicht, das Ergebnis bis zum Halbzeitpfiff zu halten. In der Nachspielzeit traf Tony Bach zum Ausgleich für den SV Zeißig (45. + 2.). Eine Aussage darüber, wer am Ende die Nase vorn haben würde, war nach dem Abpfiff der ersten Halbzeit noch nicht zu treffen. Dass es die Fortuna war, die in der Schlussphase trotz zweiter Feldverweise mit gelb-roten Karten (73., 88.) auf die Siegerstraße kam, war das Verdienst von Oleksandr Muzychuk, der in der 79. Minute zur Stelle war. Das 1:2 war das Endresultat.Mit 20 Gegentreffern hat Cisk schon ein Riesenproblem. Aber nicht das einzige, wenn man dazu noch die Offensive betrachtet. Die Mannschaft erzielte auch nur fünf Tore. Als nächstes müsste der SV Zeißig auswärts antreten – bei der SG Crostwitz, aber wann das der Fall sein wird, weiß angesichts des neuen Corona-Lockdowns keiner. (dfb/JJ)

SV Zeißig: Denny Schäfer – Tony Bach, Michael Sarniak (73. Stefan Wirth), René Guroll (85. Thomas Kutscher), Robert Schramm (77. Tobias Wersch), Yannick Noack, Sebastian Müller, Tom Tschierske, Marc-Bruno Laser, Benjamin Müller, Felix Döhl

Kreisoberliga Westlausitz

SC 1911 Großröhrsdorf 1 (1)
DJK Blau-Weiß Wittichenau 5 (2)

Der SC 1911 Großröhrsdorf steckte gegen die DJK Blau-Weiß Wittichenau eine deutliche 1:5-Niederlage ein. Die Bierstädter erledigten ihre Hausaufgaben beziehungsweise die Auswärtsaufgabe sorgfältig und verbuchten gegen den Underdog einen Dreier.

Dabei sah es anfangs gar nicht so aus: Kaum hatte die Partie begonnen, brachte nämlich Sören Pilz „Gage“ (so der Spitzname der Großröhrsdorfer) vor 47 Zuschauern mit 1:0 in Führung (7.). Aber nach einiger Zeit berappelte sich Wittichenau und schockte seinerseits das Heimteam durch einen Doppelpack von Frank Popella. (34./39.). Wittichenau nahm die knappe 2:1-Führung mit in die Kabine. In Durchgang zwei fiel eine rasche Vorentscheidung, als Lukas Koplanski die Kugel zum 3:1 für die DJK Blau-Weiß Wittichenau im Kasten versenken konnte (55.). Johannes Wehlan baute den Vorsprung der Gäste in der 68. Minute aus – das nunmehrige 1:4 verdauten die Gastgeber nicht mehr. Der fünfte Streich der Blau-Weiß-Mannschaft von Coach Detlef Scholze war Marco Bulang vorbehalten – er wurde in der 80. Minute geführt. Am Ende stand die DJK Blau-Weiß Wittichenau als 5:1-Sieger glänzend da und entführte damit drei Punkte aus Großröhrsdorf.

Gage verliert nach der dritten Pleite weiter an Boden, Wittichenau hingegen ist auf Kurs; dem 5:1 der Vorwoche auf eigenem Geläuf folgte nun dasselbe Resultat auf fremdem Platz bei Großröhrsdorf. Zehn Treffer in zwei Spielen – so könnte es natürlich gerne weitergehen. Geht es aber nicht, denn die Corona-Zwangspause stoppt den Lauf der Blau-Weißen – das kommt doppelt ungelegen ... (dfb)

DJK Blau-Weiß Wittichenau: Marcel Peschel – Martin Sauer, Nico Hantschke, Lukas Koplanski (80. David Zablocki), Frank Popella (66. Johannes Wehlan), Marco Bulang, Felix Brückner, Frank Wittek (72. Alexander Lohan), Marc Böttger, Steve Bergmann, Andreas Korch

Hoyerswerdaer FC SG
Großnaundorf 

Diese Partie wurde abgesetzt. (dfb)

SV Gnaschwitz-Doberschau 2 (0)
SpVgg Lohsa/Weißkollm 0 (0)

Beim SV Gnaschwitz-Doberschau holte sich die SpVgg Lohsa/Weißkollm eine 0:2-Schlappe ab. Die Gäste waren als Außenseiter in das Spiel gegangen, weshalb der Ausgang niemanden verwunderte.

Immerhin eine Halbzeit lang hatte der Aufsteiger achtbar mitgehalten: Torlos ging es in die Kabinen. Lucas Mörl brach für den SV Gnaschwitz-Doberschau den Bann und markierte in der 64. Minute die Führung. Der Treffer von Ronny Kebschull ließ nach 79. Minuten die 51 Zuschauer neuerlich jubeln und vergrößerte den Vorsprung der Heimmannschaft. Am Ende stand das Team von Coach Enrico Angermann als Sieger auf dem Platz und behielt mit dem 2:0 die drei Punkte verdient zu Hause.

Eine grundsolide Defensivleistung, gepaart mit der Treffsicherheit der eigenen Offensive, lässt den SV Gnaschwitz-Doberschau in eine verheißungsvolle nähere Zukunft blicken. Die SpVgg Lohsa/Weißkollm befindet sich derzeit im Tabellenkeller. Mit nun schon sechs Niederlagen, aber nur einem Sieg und einem Unentschieden sind die Aussichten des Gasts alles andere als positiv. Nach vier Spielen ohne Sieg ist der Wurm drin. Vielleicht hilft ja wenigstens den Lohsaern die Spielpause ... (dfb)

SpVgg Lohsa/Weißkollm: Richard Driemel – Marius Nikol, Ronny Rabe, Toni Roblick (67. Eric Stopperka), Philipp Witschas, Fabian Robel (83. Heiko Schneider, Edgar Ole Robel, Kevin Förster, Yannick Witschas (59. Paul Noack), Jon-Pascal Streicher, Martin Förster

LSV Bergen 1990 4 (1)
TSV Wachau 1 (0)

Von der Papierform her hatten die Zuschauer ein ausgeglichenes Match erwartet. Auf dem Platz erwies sich der LSV Bergen 1990 aber letztlich als das überlegene Team und verbuchte in souveräner Manier drei Zähler. Zum psychologisch günstigen Zeitpunkt vor der Halbzeit traf Alexander Runschke für den Gastgeber zur Führung (42.). Die passende Antwort aus Wachauer Sicht hatte Tim Walter parat, als er in der 48. Minute zum Ausgleich traf. Doch Bergen wusste nur wenig später eins besser: Stefan Koark brachte vor den 66 Zuschauern den LSV Bergen 1990 wieder in Führung (57.), und als Martin Hoßmang wenig später (63.) das Leder zum 3:1 des Teams von Trainer David Witschaß über die Linie der Gäste drückte, war eine Vorentscheidung gefallen. Benjamin Hossmang stellte wenige Minuten vor dem Schlusspfiff den Endstand von 4:1 für den LSV Bergen 1990 her (86.). Am Schluss fuhr der LSV Bergen 1990 gegen den TSV Wachau auf eigenem Platz einen Sieg ein, der deutlicher war, als man wohl im Vorfeld in der Elsterheide erwartet hatte. (dfb/JJ)

LSV Bergen: David Weidauer – Andreas Jordan (65. Max Herrmann-Heber), Stefan Koark, Tobias Passeck (80. Mathias Seifert), Marcel Zwahr, Alexander Runschke, Robby Hiller, David Pohl (80. Bruno Stein), Benjamin Hoßmang, Matthias Stoyan, Martin Hoßmang

Mehr zum Thema Hoyerswerda