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Im Bann der Buckelpisten

Steffen Haberl ist begeisterter Gelände-Fahrer und samt Frau und Kindern Mitglied in einem bundesweiten Club. Er freut sich sehr auf den SZ Offroad Tag im September in Ruppersdorf.

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© Beutler

Von Anja Beutler

Ruppersdorf/Markersdorf. Den zehnten September hat sich Steffen Haberl schon mal im Kalender angestrichen. Dann wird der Markersdorfer nämlich nach Ruppersdorf-Ninive aufbrechen, um beim SZ Offroad Tag mit dabei zu sein. Dabei geht es für ihn nicht nur darum, mal wieder sein Auto und seine Geschicklichkeit testen zu können oder endlich wieder abseits der asphaltierten Pfade zu fahren. Denn das kennt der 54-Jährige gut. „Ich hoffe, hier Leute zu finden, die sich für das Offroad-Fahren genauso begeistern“, sagt er. Schon im vergangenen Jahr war er in Ruppersdorf in der Sandgrube dabei und hat festgestellt, dass Buckelpiste, Wiese, Sand und Schotter viele genauso magisch anziehen wie ihn. Sie fahren gern mal auf Gelände und wollen dabei matschigen Untergrund, Hindernisse, Steigungen oder Schrägfahrten meistern. „Das Schöne ist, dass man einfach mal spielen kann. Und wenn da eine Riesenpfütze ist, müssen viele eben da durch – einfach nur zum Spaß“, sagt er und lacht.

Dass die Autohäuser zudem die Chance bieten, in den neuen geländegängigen Modellen mitzufahren, findet er eine gute Sache. Schließlich hat nicht jeder einen geländegängigen Wagen vor der Haustür stehen, oder eben eines dieser derzeit beliebten Mischwesen aus Limousine und Geländewagen – die SUVs. Haberl selbst fährt gern seinen alten Mitsubishi Pajero: „Meine Allzweckwaffe“, sagt er. Auch sein Sohn, der ebenso wie Frau und Tochter beim Hobby mitziehen und im Off-Road-Club Germany dabei sind, hat inzwischen den passenden Untersatz. „Ich bin gern bei Roadbook-Fahrten dabei, das ist eher wie bei einer Rallye“, sagt er. Oder wie bei den Pfadfindern auf vier Rädern.

Wenn er nicht mit Freunden Touren wie kürzlich durch Schweden unternimmt, fährt Haberl zu Treffen in Deutschland. „Ich habe auch schon dreimal in der Oberlausitz ein solches Treffen ausgerichtet, wo wir dann offroad gefahren sind“, sagt er. Zuletzt hat er 2015 eine Tour rund um Löbau organisiert. „Es gibt durchaus einige öffentliche Wege, die nicht asphaltiert sind, die muss man nur kennen“, sagt er. Ein Hobby für Einzelgänger ist es aber nicht: „Man sollte Fahrten immer in der Gruppe, mindestens zu zweit unternehmen, damit man sich helfen kann“, sagt er. Auch Haberl selbst hat – unverschuldet – schon einmal bei einer Tagebautour festgesteckt und musste von drei anderen Fahrzeugen wieder herausgezogen werden.

In der Sandgrube in Ruppersdorf-Ninive beim SZ Offroad Tag muss übrigens niemand Angst haben: Die vorbereiteten Strecken sind in verschiedenen Schwierigkeitsstufen gemacht – und Helfer sind immer zur Stelle. „Es ist gut, dass es hier in der Region wieder so eine Veranstaltung gibt“, sagt Steffen Haberl. Und vielleicht findet er ja auch noch Mitstreiter für sein Hobby.

Wenn Sie mit Ihrem eigenen Fahrzeug starten möchten, ist eine Anmeldung nötig. Die Formulare erhalten Sie in der SZ-Redaktion Löbau (Neumarkt 8) und im SZ-Treffpunkt Zittau (Neustadt 18) oder hier und senden dies per E-Mail an [email protected].

Für Starter mit eigenem Fahrzeug wird eine Startgebühr von 25 Euro fällig.

Weitere Infos zum Off-Road-Club Germany und zum Offroad Forum Sachsen unter: www.4x4-orcg.com und www.offroad-forum-sachsen.de