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Im eigenem Oldtimer fährt’s sich besser

Zum vierten Mal tritt das Frauen-Team bei der Rallye Elbflorenz an. Da gehören sie zu den wenigen Ausnahmen.

© Nikolai Schmidt

Von Nadine Franke

Am Sonnabend versammeln sich 159 Teams mit ihrem Oldtimer zur SZ-Rallye Elbflorenz auf dem Terrassenufer. Mittendrin sind die beiden Görlitzerinnen Theresia Donath und Carmen Budi. Sie sind aber nicht die Beifahrer ihrer Männer, sondern treten mit ihrem Oldtimer an: einem DKW Junior de Luxe, Baujahr 1962. „Autos liegen ein bisschen in der Familie, und dann wollte ich meinen eigenen Oldtimer“, sagt Theresia Donath, Rechtsanwältin in Görlitz.

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Zum vierten Mal ist sie bei der 250 Kilometer langen Rallye durch Ostsachsen dabei. Mit ihrer Beifahrerin Carmen Budi, Filialleiterin im Autohaus Arndt in Niesky, bildet sie eines der vier Teams, das nur aus Frauen besteht.

Bei den meisten Teilnehmern handelt es sich um ein Männerduo oder die Frau fährt als Beifahrerin mit. Doch darauf hatten die beiden Frauen keine Lust. „Unsere Männer haben uns damals angesteckt“, sagt Carmen Budi. Dann nahm sie selbst neben Donath im Auto Platz.

Zwei Frauen in einem Team sind eher die Ausnahme. Probleme hatten sie damit nie, sagt Donath. „Viele Zuschauer freuen sich sogar, mal zwei Frauen zu sehen.“

Mittlerweile sind sie ein eingespieltes Team. „Letztes Jahr hat es gut geklappt, als wir 46 Zentimeter an ein Ziel ranfahren mussten“, erinnert sich Budi.

Donath fährt, aber Budi liest das Roadbook. Darin stehen die Strecke und die Aufgaben an den 18 Wegpunkten. Insgesamt erreichten sie im vergangenen Jahr den dritten Platz in der Gesamtwertung. Für dieses Jahr stehen die Rallye-Teilnehmer fest. Doch Oldtimerfreunde werden die Autos auf der Strecke oder am Terrassenufer bestaunen können.