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In Sachsen versiegen die Brunnen

Ein Trinkwasser-Engpass kommt auf einige Regionen des Freistaates zu. Was den 27.000 Sachsen droht, die nicht ans Leitungsnetz angeschlossen sind.

Wenn der Hausbrunnen versiegt, droht Trinkwasser-Knappheit. © Patrick Pleul/dpa

Markneukirchen/Dresden. In Sachsen droht immer mehr Haushalten ohne Trinkwasseranschluss ein Versorgungsproblem. Wegen der Trockenheit versiegen zunehmend private Hausbrunnen. Rund 27.000 Einwohner sind im Freistaat nicht an die zentrale Wasserversorgung angeschlossen, teilte das sächsische Umweltministerium auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Aktuell gebe es Überlegungen, wie betroffene Gemeinden finanziell unterstützt werden könnten, sagte Pressesprecher Frank Meyer.

"Zuerst müssten sich die Haushalte in den Orten zusammenschließen und Vorschläge erarbeiten, wie der Anschluss an das öffentliche Netz wirtschaftlich ablaufen könnte", sagte der Ministeriumssprecher. Wie viele Haushalte aktuell mit Wasserengpässen kämpften, sei nicht bekannt. Fördermittel für eine Umrüstung gibt es nicht. Vor allem im Osterzgebirge und im Raum Hainichen in Mittelsachsen sowie im Vogtland sind nach Ministeriumsangaben noch viele Wasser-Selbstversorger zu finden. (dpa)

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