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Ist das Kleeblatt noch zu retten?

Der ehemalige Gasthof in Liebstadt verfällt zusehend. Das sagt das Denkmalamt dazu.

© Andreas Weihs

Liebstadt. Seine besten Zeiten scheint der ehemalige Gasthof „Schwarzes Kleeblatt“ hinter sich zu haben. Doch ihn einfach abreißen zu lassen, ist nicht möglich. Das Gebäude ist ein Kulturdenkmal nach Sächsischem Denkmalschutzgesetz.

Ursprünglich bekrönte das Gebäude ein hohes Steildach. Doch bereits zu DDR-Zeiten muss es so marode gewesen sein, dass man begann, es zu sanieren, so Sabine Webersinke vom Landesamt für Denkmalpflege Sachsen. Die Sanierung sei bis heute nicht fertiggestellt worden. Noch immer ziert das Haus ein Flachdach nach DDR-Bauart, innen sieht es aus wie auf einer Baustelle. Dennoch hätten sich trotz der langen Zeit die Schäden nicht gravierend ausgeweitet. Deswegen übe man noch keinen Druck auf den Eigentümer aus.

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Der Erhalt des Gebäudes sei trotz der Probleme und des nur noch teilweise bestehenden Denkmalwerts grundsätzlich zu fordern, so Webersinke. Die aufwendige Architektur, insbesondere was das Äußere anbelangt, sei weitgehend wiederherstellbar. Die rückwärtigen Teile sowie das Innere seien weniger bedeutend. Daher, so das Denkmalamt, sei ein neues Sanierungs- und nochmaliges Umbaukonzept auf durchaus wirtschaftliche Weise möglich. Die denkmalpflegerischen Anforderungen würden sich in Grenzen halten, so Webersinke. Vielleicht fasst sich doch noch jemand ein Herz fürs Kleeblatt und verhilft ihm zum Glück. (SZ/kk)