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Bergwacht rettet 16-Jährigen vom Jonsberg-Gipfel

Wieder ein Einsatz für die Kameraden der Bergwacht im Zittauer Gebirge: Diesmal benötigt ein Jugendlicher dringend medizinische Hilfe.

Kameraden der Bergwacht und ein Notarzt bringen den 16-Jährigen zum Rettungswagen.
Kameraden der Bergwacht und ein Notarzt bringen den 16-Jährigen zum Rettungswagen. © Foto: Bergwacht

Schon wieder ein Einsatz für die ehrenamtlichen Kameraden der Bergwacht im Zittauer Gebirge: Am späten Mittwochabend werden sie von der Rettungsleitstelle auf den Jonsberg in Jonsdorf gerufen. Auf dem Gipfel hat eine Gruppe jugendlicher Pfadfinder nach einer langen Wanderung ihr Nachtlager aufgebaut.

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"Einer der Teilnehmer hatte plötzlich starke Schmerzen bekommen und benötigte dringend medizinische Hilfe", schildert Bergwacht-Einsatzleiter Björn Pommerenck. Ein Rettungswagen konnte über die Waldwege aber nicht bis an das Lager der Pfadfinder-Gruppe herankommen. "Mit unserem MTW haben wir die Rettungswagenbesatzung und den Notarzt so weit wie möglich auf den Berg gebracht." Der 16-jährige Jugendliche sei an Ort und Stelle notversorgt worden und dann von den Kameraden auf der Gebirgstrage bis zum Rettungswagen gebracht worden.

In letzter Zeit war die Hilfe der ehrenamtlichen Bergwacht-Mitglieder im Zittauer Gebirge schon mehrmals gefragt: Am vorletzten Wochenende wurden ihre Erfahrungen als Kletterer benötigt, um einen in einer schwer zugänglichen Felsspalte in den Jonsdorfer Mühlsteinbrüchen entdeckten Toten zu bergen. Am 20. Juli halfen die Bergretter bei der Reanimation einer Person auf der Jonsdorfer Waldbühne. Wenige Tage zuvor mussten sie in der Oybiner Felsengasse einem unerfahrenen Kletterer wieder nach unten helfen, der auf einem Felsplateau festsaß. Am 6. Juli waren sie auf dem Hochwald im Einsatz, um eine Wanderin, die unweit der Hochwaldbaude auf einem unwegsamen Weg gestürzt war, zu versorgen und zum Rettungswagen zu transportieren.

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