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Kita-Kinder lernen besser essen

In dem Projekt „Kleine Leute stark gemacht“ beschäftigen sich die Elblandzwerge auch mit der Ernährung.

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© Norbert Millauer

Radebeul. Was hat die Puppe Lotti falsch gemacht, wenn sie jetzt solches Bauchweh hat? Und was soll man essen, damit sich Magen und Darm darüber freuen? Diese und andere Fragen haben die Kinder der Radebeuler ASB-Kita „Elblandzwerge“ auf der Zillestraße an einem Vormittag zum Thema „Gesunde Ernährung“ untersucht.

Dass die Nahrung nach dem Herunterschlucken eine lange Reise durch den Körper unternimmt, hatten sie bereits an einem anderen Tag herausgefunden. „Irgendwann kommt der ganz lange Darm“, weiß Lucas. „Und dann kommt die weiße Schüssel“. Dass der Darm eines Fünfjährigen etwa sieben Meter lang ist, bringt die Kinder dann doch zum Staunen. Vor allem, als Erzieherin Silke Leuschner das an einem langen Seil demonstriert. Warum die Puppe Lotti solches Bauchweh hat, haben die Kinder jedenfalls ganz schnell herausgefunden. Limo, Nutella und Schokoriegel zum Frühstück sind einfach nicht das Richtige. Damit es der Puppe besser geht, bekommt sie erst einmal einen Tee.

Leckere Dipps werden gerührt

Dann zeigen ihr die Kinder, wie sie besser essen soll, schnippeln Obst und Gemüse und rühren leckere Dipps. Am Ende lädt ein „Gemüsezug“ zum Verspeisen ein – als Waggons dienen mit Möhren- und Radieschensticks gefüllte Paprikahälften.

Der Vormittag rund um Ernährung und Verdauung ist Teil des Projekts „Kleine Leute stark gemacht“, das die Kinder über viele Monate begleitet. Das Team der ASB-Kita hatte die Idee vor über einem Jahr und entwickelt Konzept sowie Angebote permanent weiter. Die Themen reichen von der Prävention mit Polizei und Feuerwehr über das Sportabzeichen im Vorschulalter, die richtige Zahnpflege bis hin zu Teddy-Sprechstunde und Erste-Hilfe-Kurs. Die Puppe Lotti ist immer dabei und lernt wie die Kinder ständig Neues dazu. (SZ)