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Klappstühle und Schildkröten laufen um die Wette

Zum 13. Mal wurden für „Running for Help“ die Laufschuhe geschnürt. Auch die Jüngsten hielten tapfer durch.

© Dietmar Thomas

Von Verena Toth

Waldheim. Die 13 hat der Hauptorganisatorin des Waldheimer Spendenlaufes „Running for Help“ Glück gebracht. 75 Läuferteams vom Kindergarten- bis zum Seniorenalter haben am späten Freitagnachmittag die Laufschuhe geschnürt und für den guten Zweck ihre Runden im Massanaier Stadion absolviert. „Es haben rund 600 Läufer mitgemacht und eine Spendensumme von 6634 Euro erreicht, freute sich Lehrerin Iris Raasch. Die Summe wird, wie in jedem Jahr der Stiftung der Mitteldeutschen Krebsforschung zur Verfügung gestellt.

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Jeder Läufer und jedes Team hatte sich zuvor einen Sponsor gesucht, der für jede geschaffte Runde einen Betrag oder auch eine festgelegte Gesamtsumme in den Spendentopf bezahlt. Zum ersten Mal wurden die Teilnehmer auf zwei Läufe aufgeteilt. Die Teams hatten sich selbst die passenden Namen gegeben. So begegneten sich auf den Runden die „Speedgirls“, die „Zicken“, die „Schnecken“ oder auch die „Schildkröten“, die sich als Lehrerteam der Waldheimer Oberschule entpuppten. Für viel Gewusel sorgten die Kindergartenkinder der Zschopauknirpse, die trotz sommerlicher Temperaturen tapfer durchhielten. Zum ersten Mal dabei war das Gastteam des Kriebethaler Tanzsportvereins, das auch einen der jüngsten Teilnehmer stellte. Die neun Monate alte Anni ließ sich allerdings bequem von Mutti Kerstin Fleischer im Kinderwagen schieben, während diese ihre Runden absolvierte. „Die wilden Klappstühle“ war das Team von Oberschüler Ole Damme. Er und seine vier Freunde wurden von Mutti Katja Damme gesponsert. „ Es ist für eine gute Sache, da machen wir gern mit“, sagte die Ziegraerin.

Iris Raasch trat als Ein-Frau-Team an und zog den Stundenlauf durch. 22 Runden standen am Ende auf ihrem Zettel. Sie freute sich über den großen Zuspruch der 13. Auflage und das erfreuliche Ergebnis.

Nachhaltig unterstützen

Das Stiftungsziel der Mitteldeutschen Kinderkrebsforschung ist es im Kampf gegen Krebs bei Kindern und Jugendlichen nachhaltig Hilfe zu leisten. Seit der Gründung im Jahr 2002 unterstützt die Stiftung die medizinische Forschung gegen Krebs an Einrichtungen in Mitteldeutschland (Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen). Die ausgereichten Fördergelder dienen zumeist als Anschub- und Zwischenfinanzierung, um weitere Mittel zu generieren.