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Kleinröhrsdorf wählt Ende Januar

Der Ortschaftsrat ist geschrumpft und unterschreitet dadurch jetzt die gesetzliche Grenze. Nun wird er aufgestockt.

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© dpa

Kleinröhrsdorf. Die Kleinröhrsdorfer werden Ende Januar zu einer Ergänzungswahl für den Ortschaftsrat an die Wahlurne gerufen. Das ist durchaus ungewöhnlich. Der Hintergrund: In einer Sondersitzung hatte der Ortschaftsrat bereits im August Prof. Dr. med. Thomas Luther (CDU) als Ratsmitglied verabschiedet. Prof. Luther hatte das Ehrenamt seit 1999 ausgefüllt. Durch den Umzug nach Dresden erlosch sein Mandat für den Ortschaftsrat.

Damit entstand eine neue Situation. Seitdem sind drei von acht Plätzen im Ortschaftsrat nicht besetzt. Zur Wahl des jetzigen Ortschaftsrates im Jahr 2014 konnte bereits ein Platz aufgrund fehlender Kandidaten auf der freien Wählerliste des Fördervereins Kleinröhrsdorf nicht besetzt werden. Des Weiteren erlosch das Mandat von Herrn Luft (CDU) aufgrund seines Wegzuges. Da mindestens zwei Drittel des Rates besetzt sein müssen, wird nun eine sogenannte Ergänzungswahl für die drei leeren Plätze notwendig. Die soll am 29. Januar stattfinden. Drei Kandidaten wurden inzwischen nominiert. Von der CDU die Kleinröhrsdorfer Peter Nietzold und Mathias Schulze. Vom Förderverein Kleinröhrsdorf Oliver Huhnke. Mit ihrer Wahl wäre der Ortschaftsrat wieder voll besetzt und beschlussfähig. Die Chancen stehen gut, dass alle drei einziehen.

Briefwahl schon möglich

Für die Briefwahl können bereits Wahlscheine schriftlich, mündlich oder durch sonstige dokumentierbare elektronische Übermittlung beantragt werden. „Wir bieten hier die elektronische Beantragung eines Wahlscheines über das Internet an“, heißt es aus dem Rathaus.

Unter http://www.grossroehrsdorf.de/ gibt es dazu einen Link. Die Antragsdaten werden dann über eine verschlüsselte Verbindung an die Stadt übertragen. Nach dem Abschicken erfolgt eine Prüfung im Wählerverzeichnis bei der ermittelt wird, ob die Daten korrekt sind und Sie im Wählerverzeichnis eingetragen sind. Anschließend werden der Wahlschein und die entsprechenden Briefwahlunterlagen zugestellt.

Der Wahlschein kann aber auch in anderer Form schriftlich oder elektronisch beantragt werden. (SZ)

Den Wahlschein zu beantragen, ist möglich per E-Mail an [email protected] oder per Fax unter der Nummer 035952 283-21.