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Bautzen

Knapp 30 Jahre ohne Führerschein 

Ein Unfall wurde einem Autofahrer zum Verhängnis. Die Polizisten stellten fest, dass der Mann seit 1991 keine Fahrerlaubnis mehr hat.

Die Polizei stellte bei der Aufnahme eines Unfalls in Radeberg etwas Ungewöhnliches fest. (Symbolbild)
Die Polizei stellte bei der Aufnahme eines Unfalls in Radeberg etwas Ungewöhnliches fest. (Symbolbild) © dpa

Radeberg. Das ist dreist. Ein 47-jähriger Deutscher  ist seit fast 30 Jahren ohne Führerschein Auto gefahren. Auf die Schliche kam die Polizei dem Mann, weil er am frühen Sonntagmorgen auf der Kamenzer Straße in Radeberg einen Verkehrsunfall verursacht hat. Der Mann kam gegen 6.30 Uhr mit seinem Mazda, vermutlich aufgrund unangepasster Geschwindigkeit, nach rechts von der Straße ab. Das Auto blieb an einem Baum stehen. Der Fahrer verletzte sich bei dem Aufprall leicht. Die Beamten bekamen keinen Führerschein vom Unfallverursacher zu sehen. Seine Fahrerlaubnis hatte er bereits 1991 wegen einer Alkoholfahrt verloren und seitdem keine neue beantragt. Am Mazda entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden von circa 3.500 Euro. Die Polizei ermittelt nun wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis in mehreren Fällen. 

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In Büro eingebrochen

Bautzen. Diebe sind in der Nacht zu Sonntag in ein Gebäude an der Kleinen Baschützer Straße im Bautzener Ortsteil in Nadelwitz eingebrochen. Die Diebe durchsuchten die Räume und entwendeten mehrere Tausend Euro Bargeld. Der entstandene Sachschaden belief sich auf circa 1.000 Euro. Ein Kriminaltechniker nahm seine Arbeit auf. Die Kriminalpolizei ermittelt. 

Zeugen zu Autobahnunfall gesucht

Burkau/Ohorn. Ein Skoda-Fahrer und ein VW-Lenker waren am frühen Montagmorgen gegen 1.10 Uhr auf der A 4 zwischen den Anschlussstellen Burkau und Ohorn in einen Unfall verwickelt. Der gelbe Roomster des 27-jährigen Polen und der blaue Transporter des 42-jährigen Deutschen berührten sich während eines Überholvorgangs. Die Polizei konnte den Unfallhergang nicht abschließend klären. Der Sachschaden betrug circa 2.000 Euro. Zeugen, die den Unfall oder die Fahrweise der beiden Fahrzeugführer beobachtet haben, werden gebeten sich bei der Verkehrspolizeiinspektion der Polizeidirektion Görlitz unter der Rufnummer: 03591 3670 oder jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. 

Betrunken Auto gefahren

Kirschau. Die Polizei hat am Sonntagabend am Badweg in Kirschau einen 57-jährigen Mitsubishi-Fahrer gestellt. Der Mann fuhr gegen 18 Uhr mit seinem Wagen vor den Augen der Polizisten und kam nach links von der Fahrbahn ab. Er landete dann mit dem im Pilkebach. Die verwunderten Beamten schauten nach dem Rechten und kontrollierten den Unfallverursacher. Ein Atemalkoholtest ergab 1,4 Promille. Am Pkw entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 2.000 Euro. Die Polizisten geleiteten den Beschuldigten zur Blutentnahme und stellten seinen Führerschein sicher. 

Kleintransporter zu schwer

Bautzen/Ohorn. Am Sonntagvormittag und -nachmittag haben Polizisten zwei überladene Kleintransporter auf der A 4 in Fahrtrichtung Dresden festgestellt und ihren Lenkern die Weiterfahrt untersagt. Zunächst fiel den Beamten am Vormittag ein Renault Master eines 55-jährigen Litauers wegen seiner Tieflage am Parkplatz Rödertal auf. Der Verdacht der Schutzmänner bestätigte sich bei der anschließenden Kontrolle. Die Waage ermittelte eine Überladung des Transporters von 23 Prozent. Statt der erlaubten 3,5 Tonnen wog das Fahrzeug 4,3 Tonnen. Am Nachmittag geriet ein 23-jähriger polnischer Fahrer eines Kleintransporters an der Tank- und Rastanlage Oberlausitz-Nord in das Visier der Autobahnpolizisten. Die Waage brachte eine Überladung von 34 Prozent zu Tage. Statt der erlaubten 3,5 Tonnen zeigte sie nun 4,7 Tonnen an. 

Fahrraddiebstahl vereitelt

Radeberg. Ein aufmerksamer Zeuge hat am Sonntagnachmittag einen Unbekannten dabei beobachtet, wie er ein Cube Fahrrad am Bahnhof in Radeberg entwenden wollte. Er verständigte sofort die Polizei. Die Beamten verfolgten den Täter und stellten ihn kurz darauf. Der 32-jährige Deutsche leistete bei seiner Festnahme Widerstand. 

Von der Wohnung ins Gefängnis

Radeberg. Am frühen Freitagmorgen haben Polizisten eine 28-jährige Deutsche am Flügelweg in Radeberg aufgesucht und einen Haftbefehl vollstreckt. Die Verurteilte bezahlte eine Geldstrafe in Höhe von knapp 1.000 Euro nicht. Nun klickten die Handschellen. Die Beamten begleiteten die Dame in eine Justizvollzugsanstalt. Dort trat sie ihre Ersatzfreiheitsstrafe von mehreren Tagen an. 

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