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Kraftklub spielt für Marteria

Direkt vor dem Auftritt von Rapper Marteria am Dresdner Elbufer gab es eine große Überraschung. Die Chemnitzer Band Kraftklub stand plötzlich als Vorband auf der Bühne.

© Andreas Weihs

Dresden. Die Überraschung ist gelungen. Bis die zweite Vorband beim ausverkauften Auftritt von Rapper Marteria am Dresdner Elbufer auf die Bühne kam, wusste so gut wie niemand, wer da spielen wird. Es war die aus Chemnitz stammende Band Kraftklub. Mit ihrer Mischung aus Indie, Punkrock und Rap dauerte es gar nicht lange, bis die Stimmung bei den Filmnächten am Elbufer überkochte.

Danach kam Marteria auf die Bühne. Vor 12 000 Zuschauern hatte der gebürtige Rostocker in Dresden leichtes Spiel, seine Fans zu begeistern, ihnen einen unvergesslichen Abend vor der Barock-Kulisse der Altstadt zu bereiten.

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Kraftklub und Marteria am Elbufer

Jedoch hat der Abend Spuren hinterlassen. Der Rapper hat sich bei seinem Auftritt offenbar eine Zerrung zugezogen. Es sei irgendetwas in der Wade gerissen, rief der Sänger seinen Fans zu: „Aber das muss beim letzten Konzert ja so sein, dann kann ich mich ausruhen und Texte schreiben“, kündigte Marteria eine Konzertpause an. Dresden war die letzte Station einer Open-air-Tour, die am 13. Juni in seiner Heimatstadt Rostock begann und ihn auf diverse Festivals führte.

Mit einer sportlichen Ansage fand der Rapper viel Resonanz: Marteria - einst selbst Fußballspieler bei Hansa Rostock - wünschte Dynamo Dresden und seinem eigenen Club den Aufstieg in die 2. Bundesliga. (szo/dpa)

Eine ausführlichen Rückblick zu den Konzerten lesen Sie am Montag in der SZ