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Kritik an Kosten der Bilderberg-Konferenz

Die Linken haben die Kosten für die Absicherung des internationalen Treffens im Juni in Dresden bemängelt. Es geht um eine sechstellige Summe.

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© Robert Michael

Dresden. Die Linken haben die Kosten für die Absicherung der Bilderberg-Konferenz im Juni in Dresden bemängelt. Bei dem internationalen Treffen versammeln sich jährlich an wechselnden Orten einflussreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Militär, Wissenschaft und Medien.

Auf Grundlage einer Kleinen Anfrage im Landtag summierten die Linken am Donnerstag die Kosten für den Polizeieinsatz auf gut 387 000 Euro. Das Innenministerium hatte in seiner Antwort die Zahl der Beamten und Stunden genannt. Die Linken setzten bei der Berechnung durchschnittliche Stunden- beziehungsweise Verrechnungssätze für Beamte aus Sachsen und anderen Bundesländern von 15,40 Euro und 14,16 Euro an. Dazu kommen Kosten für Technik.

„Auch für High-Society-Treffen gilt: Wer bestellt, bezahlt!“, monierte der Landtagsabgeordnete Enrico Stange. Wenn in Bezug auf Polizeieinsätze für Fußballspiele laut über eine Kostenbeteiligung oder gar eine komplette Übertragung an die Fußballvereine nachgedacht werde, dann sollte auch eine „private Party der Reichen und Mächtigen“ aus solchen Denkspielen nicht ausgeschlossen werden. „Diese Klientel hätte sich - bei offiziell 126 Teilnehmern - die Kosten gut und gerne aufteilen können und so mit knapp 3 075 Euro pro Kopf den Staatshaushalt entlasten können“, betonte Stange. (dpa)

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