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Lässt schnelles Internet auf sich warten?

Kraußnitzer fragen, ob der Termin für die Fertigstellung zu halten ist. Bürgermeister Weigel hat seine Zweifel.

Von Jörg Richter
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Im nächsten Jahr sollen solche Glasfaserkabel in der Gemeinde Schönfeld verlegt werden.
Im nächsten Jahr sollen solche Glasfaserkabel in der Gemeinde Schönfeld verlegt werden. © Sebastian Schultz

Schönfeld/Kraußnitz. Auf der jüngsten Gemeinderatssitzung in Kraußnitz haben sich mehrere Einwohner zum Thema Breitbandausbau zu Wort gemeldet. Sie wollten wissen, wann denn das schnelle Internet auch in ihrem Ort, der unmittelbar an der brandenburgisch-sächsischen Landesgrenze liegt, vorhanden sein soll. Bisher sei ihnen erzählt worden, dass die Breitbandverbindungen im September 2019 anliegen sollen. „Doch einen konkreten Termin konnte mir niemand nennen“, sagt ein Kraußnitzer. Er bemängelte, dass er von Pontius zu Pilatus geschickt wurde, um eine Auskunft zu erhalten.

Wie Schönfelds Bürgermeister Hans-Joachim Weigel mitteilte, sei für die Ortsteile Kraußnitz, Böhla und Linz die Feinplanung im Gang. „Ich gehe davon aus, dass die Anbieterfirmen den Termin halten wollen“, sagt Weigel. Auch er wisse etwas von September 2019. „Aber ich befürchte, dass es nicht genügend Tiefbaufirmen gibt, die die Kabel verlegen sollen“, so der Bürgermeister. „Da werden wir noch unser blaues Wunder erleben.“ 

In diesem Jahr waren viele Baufirmen ausgebucht und konnten hohe Preise verlangen. Auch das droht bei den weiteren Vergaben, wie zum Beispiel für Schönfeld und Liega, wo die Submission noch nicht abgeschlossen ist.