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Görlitz

Lausitz-Festival startet in Görlitz Ende März

Mit dem Festival soll Interesse an der Region geweckt werden. Am kommenden Mittwoch stellen Ministerpräsident Kretschmer und OB Deinege das Konzept vor.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (rechts) und der Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege (links) sowie der künstlerische Leiter der Veranstaltung, Daniel Kühnel (nicht im Bild) werden das Festivalkonzept vorstellen. © SZ-Archiv / Nikolai Schmidt

In Görlitz und weiteren Städten in der Oberlausitz wird vom 29. März bis 2. April der Auftakt zum „Lausitz-Festival“ stattfinden. Darüber informiert der Freistaat. Es wird durch den Bund finanziert, vom Intendanten der Symphoniker Hamburg künstlerisch verantwortet, durch die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen begleitet und von der Görlitzer Kulturservicegesellschaft mbH organisiert. Am kommenden Mittwoch stellen Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer und der Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, Siegfried Deinege sowie der künstlerische Leiter der Veranstaltung, Daniel Kühnel, das Festivalkonzept vor.

Der Haushaltsausschuss des Bundes hatte im Sommer vergangenen Jahres vier Millionen Euro für ein „Lausitz-Festival“ in den Etat eingestellt. Mit dem Festival soll „Interesse an der Region geweckt und der Strukturwandel begleitet werden“, erklärte der Hamburger CDU-Abgeordnete Rüdiger Kruse, auf dessen Initiative der Beschluss getroffen wurde. Vorbild soll das Ruhrgebiet sein, wo auch „kulturpolitische Maßnahmen im Rahmen des Strukturwandels“ ergriffen wurden. Als der Beschluss in Berlin getroffen wurde, wussten davon die sächsischen Gremien nichts. Monatelang brauchten sie, um überhaupt zu erfahren, wofür das Geld gedacht war.

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Möglicherweise soll dieses Lausitz-Festival auch ein Vorläufer für ein künftig drei bis vier Wochen umfassendes Festival der Hamburger Symphoniker in Görlitz sein.  (SZ)

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