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Servicefirma der Deutschen Bank in Schkeuditz wird bestreikt

Verdi hat die Beschäftigten der "KEBA" in Schkeuditz zu einem zweitägigen Streik aufgerufen. Bei der Servicefirma der Deutschen Bank arbeiten rund 500 Menschen.

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Die Gewerkschaft Verdi  fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung des Einstiegsstundenlohns auf 15 Euro.
Die Gewerkschaft Verdi fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung des Einstiegsstundenlohns auf 15 Euro. ©  Archiv/dpa (Symbolfoto)

Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten der "KEBA - Gesellschaft für interne Services mbH" in Schkeuditz zu einem Streik am Donnerstag und Freitag aufgerufen. Dem waren zwei ergebnislose Tarifverhandlungsrunden vorausgegangen. "Unsere Mitglieder bei der 'KEBA' sind bereit, solange zu streiken, bis sie eine faire Bezahlung durchgesetzt haben", sagte Verhandlungsführer Kevin Voß von Verdi. Die Streiks am Donnerstag und Freitag seien bereits der sechste und siebte Streiktag in der laufenden Tarifrunde.

Die Servicegesellschaft der Deutschen Bank im sächsischen Schkeuditz ist mit ihren rund 500 Beschäftigten ein Teil des Back-Offices der Deutschen Bank, das unter anderem Konten und Kreditkarten bearbeitet. Der zweitägige Streik wird laut Verdi Auswirkungen auf die Service-Abwicklung haben.

Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten eine Erhöhung des Einstiegsstundenlohns auf 15 Euro - er liegt heute bei 12 Euro - und entsprechende Steigerungen in den weiteren Gehaltsstufen. Zudem fordert Verdi die Erhöhung der Jahressonderzahlung auf ein volles 13. Gehalt.

Die Arbeitgeber bieten bisher eine Erhöhung in zwei Schritten an: zum 1. Mai 2023 durchschnittlich 6 Prozent und zum 1. Juli 2024 weitere 3,2 Prozent bei einer Laufzeit des Tarifvertrages von 33 Monaten. Hinzu kommt eine Einmalzahlung von 600 Euro und eine Aufstockung der Jahressonderzahlung auf bis zu 650 Euro. (SZ)