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Entsetzen über Krankenhaus-Pläne im Oberland

Der Kreis Görlitz will den Klinikum-Standort in Ebersbach massiv abbauen. Am Mittwoch soll der Kreistag zustimmen. Im Oberland formiert sich breiter Widerstand.

Von Jana Ulbrich
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Blick in die Intensivstation des Ebersbacher Krankenhauses. Nach den Plänen des Landkreises droht dem Klinik-Standort ein massiver Abbau.
Blick in die Intensivstation des Ebersbacher Krankenhauses. Nach den Plänen des Landkreises droht dem Klinik-Standort ein massiver Abbau. © Archiv/Matthias Weber

Alexandra Kind will zuerst gar nicht glauben, was sie da hört. Was da vorige Woche durchsickert aus den Unterlagen für die Kreistags-Sitzung an diesem Mittwoch: "Neustrukturierung Gesundheitszentren des Landkreises Görlitz" heißt der Tagesordnungspunkt 2. Die Kreisräte sollen einem "Grundsatzbeschluss" zustimmen, der einen massiven Abbau der Krankenhaus-Standorte in Ebersbach und Weißwasser vorsieht. Demnach sollen in Ebersbach keine Kinder mehr geboren und nur noch ambulant operiert werden. Das Haus soll nur noch ein "Portalstandort" für das Klinikum Oberlausitzer Bergland (KOB) bleiben, von dem ankommende Patienten zur Weiterbehandlung an den Standort Zittau verlegt werden.

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