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So schlecht ist das Mobilfunknetz im Landkreis Görlitz gar nicht

Zahlen der Bundesregierung belegen, dass die Zahl der Funklöcher und der weißen Flecken an der Beiße ziemlich klein ist.

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Ganz so schlecht wie immer vermutet, ist der Mobilfunk-Empfang im Landkreis Görlitz gar nicht.
Ganz so schlecht wie immer vermutet, ist der Mobilfunk-Empfang im Landkreis Görlitz gar nicht. © Symbolfoto: dpa/Jens Büttner

Die totale (Mobil-)Funkstille wie im Neißetal zwischen Hirschfelde und Ostritz ist im Landkreis Görlitz die absolute Ausnahme. Das geht aus Zahlen der Bundesregierung hervor, die sie auf Anfrage der Oberlausitzer Bundestagsabgeordneten Caren Lay (Linke) veröffentlichte. Demnach liegen nur 0,76 der insgesamt 2.106 Quadratkilometer Kreis-Fläche in einem Funkloch, sind also per Handy gar nicht zu erreichen. 21,2 Quadratkilometer werden als "weißer Fleck" bezeichnet, weil dort die modernen Mobilfunkstandards 4G und 5G nicht anliegen.

Im Vergleich der 13 Kreise und kreisfreien Städte in Sachsen liegt der Kreis an der Neiße damit im unteren Mittelfeld. Deutlich schlechter versorgt sind zum Beispiel der Erzgebirgs- und der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Keine Funklöcher und weiße Flecken gibt es dagegen nur in der Stadt Leipzig.

Die Netzabdeckung soll in den nächsten Jahren stetig besser werden. Die Mobilfunkanbieter melden regelmäßig den Bau neuer Funkmasten. So kündigte unter anderen die Telekom kurz vor Silvester an, bis 2024 58 neue Mobilfunk-Standorte im Kreis Görlitz errichten zu wollen. (SZ/tm)