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Wenn die Wohnstube als Postschalter dient

Postfilialen auf dem Lande waren einst auch an ungewöhnlichen Plätzen zu finden. Anders als heute gab es sie überall.

Von Bernd Dreßler
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Emmy Polpitz (links) gehörte in Eibau und Walddorf zu den unermüdlichen Postzustellern. Erst als 54-Jährige begann sie Briefe auszutragen. Als sie das Postfahrrad in die Ecke stellte, war sie 82! Die Aufnahme entstand am 2. Mai 1980, am 81.
Emmy Polpitz (links) gehörte in Eibau und Walddorf zu den unermüdlichen Postzustellern. Erst als 54-Jährige begann sie Briefe auszutragen. Als sie das Postfahrrad in die Ecke stellte, war sie 82! Die Aufnahme entstand am 2. Mai 1980, am 81. © SZ-Archiv

Wer auf dem Lande eine Postfiliale in seinem Wohnort hat, weiß das zu schätzen. Momentan sowieso. Wegen der Portoerhöhung müssen neue Briefmarken gekauft werden, „Aufstocker“ für fünf Pfennig dürften gefragt sein. Und die gibt’s ohne weite Wege gleich um die Ecke. In Obercunnersdorf ist die Filiale auf ein paar Quadratmetern in Göldners Schnäppchenshop an der Hinteren Dorfstraße untergebracht.

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