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Wie lebt es sich in einer Industriebrache?

Junge Leute beleben eine alte Fabrik in Neugersdorf und wohnen sogar dort. Jetzt planen sie ein Fest auf dem Gelände und suchen Mitstreiter. Wie man mitmachen kann.

Von Romy Altmann-Kuehr
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Paul Kiesbye und Mitstreiter wollen die alte Fabrik in Neugersdorf beleben. Kiesbye selbst wohnt sogar auf dem Brachen-Gelände.
Paul Kiesbye und Mitstreiter wollen die alte Fabrik in Neugersdorf beleben. Kiesbye selbst wohnt sogar auf dem Brachen-Gelände. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Neugersdorf. Tristes Grau vor weißem Schnee - im Moment sieht es auf dem ehemaligen Neugersdorfer Industriegelände trostlos aus. Drinnen aber hat es sich ein junges Pärchen gemütlich eingerichtet. Paul Kiesbye und seine Freundin wohnen in dem Haus, das von außen nicht den Anschein eines beschaulichen Heims macht. Sie leben im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Fabrik an der Rudolf-Breitscheid-Straße, unweit der tschechischen Grenze. Da drin? "Ja", sagt Paul Kiesbye lachend auf die verwunderte Frage. "Das Dach ist dicht, die Fenster bräuchten mal ein bisschen Farbe, aber sonst ist es okay", sagt der Mieter zu dem ungewöhnlichen Wohnprojekt.

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