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Jetzt gibt's neue Baustellen auf der B96

Mehrere Abschnitte der Bundesstraße werden gebaut, in Oppach bis Ende 2022. Über Monate ist dort eine Vollsperrung geplant. Und ein langer Fuß- und Radweg.

Ab Juni sollen auf der B96 in Oppach die Bauarbeiten beginnen.
Ab Juni sollen auf der B96 in Oppach die Bauarbeiten beginnen. © Matthias Weber/photoweber.de

Während sich in Zittau die Autofahrer an der B96 am Gewerbegebiet Pethau nach der Winterpause nun nach dem Osterwochenende wieder auf die Verkehrseinschränkungen einstellen müssen, werden sie auf der Bundesstraße bei Oppach ab Juni damit konfrontiert. Für einige Monate gibt es dort sogar eine Vollsperrung.

Zu den jetzt vom Landesamt für Straßenbau und Verkehr (Lasuv) angekündigten Baumaßnahmen für Bundesstraßen gehören auch zwei Bauabschnitte für den Ausbau der B96 in und nördlich von Oppach.

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Das passiert im ersten Bauabschnitt

Die Bauarbeiten für den ersten Abschnitt auf der B96 in Oppach sollen im Juni dieses Jahres beginnen, berichtet Lasuv-Pressesprecher Franz Grossmann. Der Abschnitt beginnt etwa 120 Meter hinter der Einmündung der Lindenberger Straße aus Richtung Wurbis und endet am Kretschamweg.

In diesem Bereich wird die B96 in und nördlich von Oppach grundhaft ausgebaut. Außerhalb der Ortslage ist zudem der Bau eines gemeinsamen Geh- und Radweges vorgesehen. Dieser beginnt an der Kreuzung mit der Lindenberger Straße. Die Gesamtlänge des geplanten Ausbaus beträgt etwa 1,1 Kilometer. Der Geh- und Radweg ist dabei auf einer Länge von 920 Metern geplant.

In diesen zwei Bauabschnitten wird bis Dezember 2022 gebaut. Im Juni beginnen jetzt die Arbeiten am ersten Bauabschnitt.
In diesen zwei Bauabschnitten wird bis Dezember 2022 gebaut. Im Juni beginnen jetzt die Arbeiten am ersten Bauabschnitt. © SZ Grafik

Zwischen dem Anfang des Bauabschnittes außerhalb Oppachs und dem Ortseingang wird die Fahrbahn auf einer neuen Trasse mit abgesenkter Kuppe gebaut. Innerhalb der Ortslage werden für den Radverkehr beidseitig Schutzstreifen auf der Fahrbahn markiert, so der Lasuv-Sprecher. In Fahrtrichtung nach Oppach ist zudem nach der Ortseinfahrt ein Fahrbahnteiler zur Radfahrerquerung und zur Geschwindigkeitsreduzierung geplant. Im Ort beginnt dann für die Fußgänger ein Gehweg.

Parallel zu den Straßenbauarbeiten werden im Auftrag der Versorgungsunternehmen und der Kommune neue Leitungen für Trink- und Regenwasser, Strom, Gas und für die öffentliche Beleuchtung gelegt. Zum Ableiten des Regenwassers von der Bundesstraße legt das Landesamt einen Regenwasserrückhaltebereich unterhalb der Kreuzung von B96 und der Kreisstraße auf einer landwirtschaftlichen Nutzfläche an.

Das passiert im zweiten Bauabschnitt

Einen genauen Zeitplan für den zweiten Bauabschnitt gibt es noch nicht. Der Abschnitt umfasst die B 6 in Oppach ab Kretschamweg sowie den gesamten Kreuzungsbereich der Bundesstraße mit der Staatsstraße 152/Löbauer Straße einschließlich des Brückenbauwerkes. Zum Ausbau des Kreuzungsbereiches gehört außerdem ein etwa 45 Meter langer Ausbau auf der S152 in Richtung Beiersdorf. Zudem wird hier die Brücke über das Beiersdorfer Wasser neu gebaut. Weil im Kreuzungsbereich die Abbiegespuren anders gestaltet werden, hat das auch Folgen für die neue Brücke und die angrenzende Stützwand. Die Bauwerke werden länger.

Beide Bauabschnitte will das Lasuv aber bis voraussichtlich Dezember 2022 fertig haben. Nach dem derzeitigen Planungsstand liegen die Kosten für beide Bauabschnitte bei insgesamt rund 3,4 Millionen Euro, schildert Franz Grossmann.

Diese Sperrungen und Umleitungen gibt es

Im ersten Bauabschnitt sollen die Bauarbeiten abschnittsweise und überwiegend unter halbseitiger Verkehrsführung erfolgen. Allerdings ist auch für etwa drei Monate eine Vollsperrung innerhalb Oppachs erforderlich, um die geplanten Leitungen verlegen zu können. Für den Bus- und Pkw-Verkehr ist in dieser Zeit eine Umleitung über die B96, die Kreisstraße 8602/Lindenberger Straße und die B98 am Wassergrund sowie zurück zur B96 und umgekehrt vorgesehen.

Für Lkw über 7,5 Tonnen wird eine großräumige Umleitung zwischen Bautzen und Zittau eingerichtet. Diese erfolgt ab Großpostwitz über Rodewitz, Kirschau, Schirgiswalde, Sohland und die B98 nach Wassergrund zurück zur B96 nach Oppach.

Die Verkehrsführung im zweiten Bauabschnitt lehnt sich an die im ersten an. Gebaut werden soll unter Vollsperrung. Die Umleitung wird dann überörtlich von der B96 bei Großpostwitz über Kirschau zur B98 bei Sohland führen und lokal in Kombination über den Lindenberg und innerorts über die Straße der Jugend. Die Bachstraße wird während der Bauzeit befahrbar bleiben, ebenso der über die Straße erreichbare Parkplatz neben dem Dentallabor, so das Straßenbauamt.

Nächste Abschnitt in Oppach bereits in Planung

Nach diesen beiden Abschnitten ist auf der B96 in der Ortsdurchfahrt Oppach eine Fahrbahnerneuerung im Bereich der Staatsstraße 152/Löbauer Straße vorgesehen. Derzeit läuft hierfür das Planfeststellungsverfahren bei der Landesdirektion. Zum jetzigen Zeitpunkt kann hier allerdings noch keine belastbare Aussage zu einem möglichen Realisierungstermin getroffen werden, berichtet der Lasuv-Sprecher.

Parallel wird auf der B96 auch hier gebaut

Neben dem bereist begonnenen grundhaften Ausbau der B96 in Zittau am Gewerbegebiet Pethau sollen im April in der Stadt dann auch die Arbeiten für den Ausbau der B96-Kreuzung Äußere Weber-, Goldbach-, Rietschelstraße beginnen. An dieser Stelle wird die Straße ebenso voll gesperrt und der Straßenverkehr umgeleitet.

Und auch in Oderwitz wird in diesem Jahr weiter auf der B96 gebaut. "Wir sind hier aber noch in Abstimmung, wie es in Niederoderwitz weitergeht", sagt Franz Grossmann.

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