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Bei den Bierbrauern schäumen die Kosten über

Die Brauer im Kreis Görlitz können die Preise gar nicht so schnell anpassen wie ihre Kosten steigen - schuld am Problem sind zum Teil auch Kunden.

Von Markus van Appeldorn
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Wie alle Brauer sieht sich Steffen Dittmar, Inhaber der Löbauer Bergquell-Brauerei, mit explodierenden Kosten konfrontiert.
Wie alle Brauer sieht sich Steffen Dittmar, Inhaber der Löbauer Bergquell-Brauerei, mit explodierenden Kosten konfrontiert. © Matthias Weber Archiv

Jüngst zum "Tag des deutschen Bieres" konnte Steffen Dittmar, Inhaber der Löbauer Bergquell-Brauerei und Präsident des Sächsischen Brauerbundes, mit einer frohen Kunde für seine Branche aufwarten: "Wir sind gut gestartet. Mit einem Absatzplus von 5,2 Prozent liegen Sachsens Brauer über dem Bundesdurchschnitt", sagte er zu diesem Anlass. Freilich, die Brauer im ganzen Land kommen wegen zeitweise geschlossener Gastronomie und ausgefallener Volksfeste aus einer tiefen Corona-Delle und haben den Absatz des Vor-Corona-Jahres 2019 noch nicht wieder erreicht. Und zur Wahrheit gehört auch: Dittmar und seine Brauer-Kollegen haben den steigenden Absatz auch bitter nötig - denn ihnen laufen in allen Bereichen die Kosten davon.

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