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Dankbar für die kleinen Wunder im Erdbeben-Leid

Der bei ULT in Löbau beschäftigte Manager Mohamad Ata Wünsche stammt aus der Region, wo das Erdbeben in Syrien am schlimmsten wütete. Er bangt um Freunde und Familienmitglieder.

Von Markus van Appeldorn
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Mohamad Ata Wünsche arbeitet bei ULT in leitender Position.
Mohamad Ata Wünsche arbeitet bei ULT in leitender Position. © www.foto-sampedro.de

Das Erdbeben in der Türkei und Syrien ist eine Katastrophe apokalyptischen Ausmaßes. Aktuell beträgt die Zahl der registrierten Todesopfer über 42.000, hinzukommen etliche tausend Verletzte. Über 2,2 Millionen Menschen sind in Notunterkünften untergebracht oder wurden aus der Region evakuiert. Jeden Tag mit Bangen auf die Nachrichtenlage blickt Mohamad Ata Wünsche. Der 35-Jährige, der bei ULT in Löbau arbeitet, stammt aus Syrien - und zwar genau aus der Erdbeben-Region an der Grenze zur Türkei. Und auch Familienmitglieder und Freunde sind betroffen - ein Cousin könnte tot sein.

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