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Beiersdorfer wegen Hass im Internet zu hoher Geldstrafe verurteilt

In einem Facebook-Kommentar des Mannes war von Mord an Polizisten die Rede - und das Amtsgericht Zittau sieht darin eine ernsthafte Gefahr.

Von Markus van Appeldorn
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Bei der Anklage vor dem Amtsgericht Zittau gegen einen Beiersdorfer ging es um Hass im Internet.
Bei der Anklage vor dem Amtsgericht Zittau gegen einen Beiersdorfer ging es um Hass im Internet. © dpa/David-Wolfgang Ebener

Wegen eines Hass-Kommentars bei einer Facebook-Gruppe im Internet hatte die Staatsanwaltschaft einen Mann aus Beiersdorf angeklagt. Es ging um den Tatbestand der "Störung des öffentlichen Friedens durch Androhen von Straftaten" - denn in dem Kommentar war von Mord die Rede. Der Mann ließ seine Anwälte vor Gericht vorbringen, dass nicht erwiesen sei, ob er überhaupt Autor des Kommentars war. Jetzt wurde er verurteilt - allerdings wegen einer etwas anderen Straftat als ursprünglich angeklagt.

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