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Nach erneuter Attacke: "Kreisblitzer" vor dem Aus?

Die Vandalismus-Schäden am Kreisblitzer liegen insgesamt im sechsstelligen Euro-Bereich. Auf die SZ-Frage, ob der Kreis den Blitzer aufgeben will, antwortet dieser vage.

Von Markus van Appeldorn
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Der mobile Kreisblitzer - hier an der Neusalzaer Straße in Zittau.
Der mobile Kreisblitzer - hier an der Neusalzaer Straße in Zittau. © Matthias Weber/photoweber.de

Der bei vielen Autofahrern verhasste "Kreisblitzer" mag ein Quell hoher Einnahmen des Landkreises Görlitz sein - er ist für den Kreis aber auch ein Quell dauernden Ärgers. Immer wieder wird das Gerät attackiert und außer Gefecht gesetzt. Er wurde von unbekannten Tätern bereits zweimal komplett zerstört. Auf das dritte Gerät seiner Art gab's den letzten Anschlag vor einer Woche in Friedersdorf. Der Blitzer wurde erneut massiv und kostenträchtig mit Pyrotechnik beschädigt. Dabei hatte das erst seit Herbst 2023 betriebene Gerät robuster gegen Attacken sein sollen. Und die Antwort des Kreises auf eine SZ-Anfrage zu diesem Thema legt den Verdacht nahe, dass der Kreis bei seinem mobilen Blitzer die Reißleine ziehen und ihn aufgeben könnte.

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