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Pro & Contra: Ist Gender-Sprache Fluch oder Segen?

Gendergerechte Sprache ist auf dem Vormarsch und ein OLG-Urteil bereitet Aktivisten einen Etappensieg. Was mancher für gerecht und fortschrittlich hält, stößt auch auf Kritik.

Von Maximilian Helm & Markus van Appeldorn
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Die SZ-Redakteure Maximilian Helm (l.) und Markus van Appeldorn sind unterschiedlicher Auffassung zu gendergerechter Sprache.
Die SZ-Redakteure Maximilian Helm (l.) und Markus van Appeldorn sind unterschiedlicher Auffassung zu gendergerechter Sprache. © Christophe Gateau/dpa

Pro: Das Geschlecht ist Privatsache

Rund ein halbes Prozent der Menschen in Deutschland ist trans, ordnet sich selbst also nicht dem Geschlecht zu, das ihm bei Geburt zugewiesen wurde. Wie viele Menschen das genau sind, ist unklar, schließlich handelt es sich um eine private Angelegenheit. Als Privatsache sieht auch das Oberlandesgericht Frankfurt das Geschlecht an und verpflichtet die Bahn, künftig auf die "Herr" und "Frau"-Anrede zu verzichten. Gut so!

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