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Kostenfreier Frischwasser-Spender für die Oberschule

Die Sowag stellt das Gerät für Kinder und Jugendliche in Seifhennersdorf bereit. Das Wasser daraus gibt's in verschiedenen Varianten.

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Das Wasser mit Sprudel oder ohne, gekühlt, oder nicht? Das können die Schüler selbst entscheiden.
Das Wasser mit Sprudel oder ohne, gekühlt, oder nicht? Das können die Schüler selbst entscheiden. © Stadt Seifhennersdorf

In der Oberschule Seifhennersdorf bietet jetzt ein Trinkbrunnen frisches Wasser. Seit Mittwoch steht im Speiseraum ein Spender für Frischwasser. Auf Knopfdruck gibt's dieses in den Varianten still oder mit Kohlensäure, gekühlt oder ungekühlt. Mit UV-LED-Lampen wird das Wasser desinfiziert, Kupferleitungen wirken ebenfalls keimhemmend und verhindern, dass Bakterien an der Oberfläche anhaften.

Schulleiterin Rita Schmidt ist froh über die Anschaffung. Schon oft hat sie erlebt, dass Schüler teilweise nichts zu trinken dabei hatten - und das im Sommer, bei großer Hitze. Jetzt gibt's das kostenfrei. "Ziel ist es auch, die Kinder mit gesunder Ernährung vertraut zu machen", sagt sie. Und da Wasser eines der in Deutschland bestkontrollierten Lebensmittel ist, lag die Idee eines Frischwasserspenders nahe. Der Anstoß dazu kam schon vor einiger Zeit von den Schülern selbst. Vorangegangen ist dem Projekt außerdem eine Suche nach Sponsoren: Der Wasserversorger Sowag hat die Anschaffung des Gerätes mit 1.000 Euro unterstützt.

Sowag-Geschäftsführerin Heike Neumann, Bürgermeisterin Karin Berndt (UBS) und Schulleiterin Rita Schmidt genehmigen sich eine Tasse frisches Wasser.
Sowag-Geschäftsführerin Heike Neumann, Bürgermeisterin Karin Berndt (UBS) und Schulleiterin Rita Schmidt genehmigen sich eine Tasse frisches Wasser. © Stadt Seifhennersdorf

Deren Geschäftsführerin Heike Neumann ist von der Idee begeistert. "Wir befürworten solche Aktionen natürlich", sagt sie. Schließlich sei Trinkwasser zum einen gesünder als die Softdrinks, die Kinder sonst meist zu sich nehmen. "An dem Frischwasserspender wird das Wasser zudem jederzeit nach Bedarf angeboten, was sich positiv auf die Trinkmenge der Schüler auswirkt", so Heike Neumann. Sie freut sich darüber, dass in der Region immer mehr Schulen solche Geräte aufgestellt haben. Viele Schulen vermitteln so den Kindern den richtigen Umgang mit Trinkwasser. (SZ)