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Flashmob für den Frieden

Die Schüler der Andert-Oberschule in Ebersbach haben am Donnerstag ein Zeichen im Ukraine-Konflikt gesetzt. Was sie dazu bewog.

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Flashmob auf dem Schulhof: 351 Kinder und Jugendliche haben sich zu den Worten Frieden auf Deutsch und Russisch sowie dem entsprechenden Symbol aufgestellt.
Flashmob auf dem Schulhof: 351 Kinder und Jugendliche haben sich zu den Worten Frieden auf Deutsch und Russisch sowie dem entsprechenden Symbol aufgestellt. © Rafael Sampedro/foto-sampedro.de

Einen Flashmob für Frieden und Abrüstung in der Welt haben am Donnerstag die Klassen 5 bis 10 der Andert-Oberschule Ebersbach gemacht. Jede übernahm einen Buchstaben des Wortes in Russisch und Deutsch. Einige Kinder und Jugendliche stellten auch das Friedenssymbol nach. An der Aktion anlässlich der bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen Russland und der Ukraine beteiligten sich 351 Schüler.

"Natürlich ist uns bewusst, dass wir damit nur indirekt Einfluss auf die Einstellung der Kampfhandlungen nehmen können", teilen die Schulsprecher mit. "Trotzdem zeigen wir uns solidarisch mit den von Krieg Betroffenen und stellen uns auf die Seite aller friedliebenden Menschen dieser Welt."

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Die Schüler, Lehrer und technischen Mitarbeiter der Andert-Oberschule sind über den Ausbruch des Krieges in der Ukraine entsetzt. Keiner hätte damit gerechnet, dass dieses Mittel der Auseinandersetzung unterschiedliche politischer und geostrategischer Ansichten - Mitten in Europa - noch einmal eine Rolle spielen könnte, heißt es. "Das Leid, die Opfer auf beiden Seiten der Kontrahenten machen uns betroffen und sprachlos."

Im Unterricht werde über die aktuelle Situation gesprochen. Dies könne aber nicht die Sorge nehmen, wie sich die Lage entwickele, so die Schulsprecher. Unsicher machten auch die Meinungen einiger Politiker, die ein neues Wettrüsten als Lösung sehen.

Deshalb sollte der Flashmob ein kleiner Beitrag in einer Reihe vieler Aktivitäten im In- und Ausland sein, um zu signalisieren: sofort Frieden, nie wieder Krieg! (SZ)

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