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Lomnitzer Volksheim wird 90

Das Ereignis wird im nächsten Jahr gefeiert. Die Ortschronisten bereiten sich schon darauf vor.

© Thorsten Eckert

Lomnitz. Das Volksheim in Lomnitz hat den größten Saal der Gemeinde Wachau, bis vor wenigen Jahren wurde die Gaststätte bewirtschaftet, jetzt finden jedes Jahr hier große Karnevalsveranstaltungen statt. Kaum zu glauben, dass das Gebäude schon 1929 erbaut wurde. Das Jubiläum soll Anlass für Feierlichkeiten sein. Sie werden voraussichtlich Anfang September stattfinden. Die Lomnitzer Chronikgruppe plant eine Ausstellung zur Geschichte des Hauses. Zudem könnten Vorträge das Veranstaltungswochenende um das Jubiläum bereichern, teilt Regionalhistoriker Hans-Werner Gebauer mit. Außerdem werden von der Lomnitzer Chronikgruppe derzeit Zeitzeugenberichte erfasst und Recherchen zur unmittelbaren Nachkriegszeit für die Jahre 1945 bis 1950 betrieben. Mittlerweile konnten schon vierzehn solcher Erinnerungsberichte aufgezeichnet werden. Sie geben individuelle Erlebnisse aus damaliger Zeit wieder. Interessante Details kamen dabei zum Vorschein. So über eine Lehrerin, die wegen ihres Einsatzes für jüdische Kinder in der NS-Zeit von Dresden nach Lomnitz zwangsversetzt wurde und 1945 maßgeblich am Wiederbeginn der Schule in Lomnitz beteiligt war. Bei der Chronikgruppe können sich Interessenten melden. Die nächste Beratung findet am 29. Mai im Bürgerhaus Lomnitz statt. (SZ)

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