merken
Deutschland & Welt

Mann steuert Luxusjacht auf Müritz-Grund

Ein Hobbykapitän ist mit seinem Boot auf der Müritz auf Grund gelaufen. Der Schaden beträgt mehrere Zehntausend Euro.

Durch den Aufprall auf dem Grund war das Schiff derart stark beschädigt, dass es zu einem Wassereinbruch kam und die manövrierunfähige Jacht in einen Hafen geschleppt werden musste.
Durch den Aufprall auf dem Grund war das Schiff derart stark beschädigt, dass es zu einem Wassereinbruch kam und die manövrierunfähige Jacht in einen Hafen geschleppt werden musste. © Carsten Rehder/dpa (Symbolbild)

Ein Schiffsführer aus Sachsen-Anhalt ist mit einer hochwertigen Jacht auf der Müritz so stark auf Grund gelaufen, dass ein Schaden von mehr als 50.000 Euro entstand. Dabei wurde das etwa zehn Meter lange Luxusboot derart stark beschädigt, dass es zu einem Wassereinbruch kam und die manövrierunfähige Jacht am Donnerstag in einen Hafen geschleppt werden musste, wie ein Polizeisprecher am Freitag in Waren an der Müritz erklärte. Für die Bergung musste zudem vorübergehend ein Kanal gesperrt werden, so dass es zu Rückstau auf dem vielbefahrenen Wasserweg kam.

Nach ersten Untersuchungen war der Hobbykapitän aus Coswig (Anhalt) im Landkreis Wittenberg mit der Jacht zwischen der Sietower Bucht und Klink am Westufer der Müritz unterwegs. Der 50-Jährige habe angegeben, dass er in der Fahrrinne zwischen den grünen und roten Tonnen geschippert sei. Die Müritz hat derzeit einen Wasserstand, bei dem das zuständige Schifffahrtsamt noch keine Einschränkungen in der Fahrrinne bei Klink vermeldet hat. Der Hobbykapitän und seine 44-jährige Frau blieben unverletzt. Wie der Sprecher erklärte, sei auch die Ruderanlage demoliert worden. (dpa)

Anzeige
Die Karriere in Fahrt bringen
Die Karriere in Fahrt bringen

Im Autohaus Dresden gilt: Wenn Mitarbeiter gute Leistungen zeigen, dürfen sie ihr ganzes Potential entfalten. Da ist so mancher schnelle Aufstieg möglich.

UPDATE: In einer früheren Version des Textes war von einem Hobbykapitän aus der Region Dresden die Rede.Inzwischen hat die Polizei ihre Angaben berichtigt. Wir haben die Angaben in Text geändert.

Mehr zum Thema Deutschland & Welt