merken

Medaillenregen für Weidaer Schule

Tausende Schüler messen sich alle zwei Jahre bei den Special Olympics. Sechs Riesaer Schüler waren mit dabei.

© Sebastian Schultz

Von Stefan Lehmann

Riesa. Der Medaillenspiegel kann sich sehen lassen: Ein halbes Dutzend Schüler der Förderschule Lichtblick in Weida hat bei den Special Olympics Deutschland teilgenommen – und dabei gleich mehrere Male Gold, Silber und Bronze abgegriffen. Insgesamt gingen rund 4 600 Sportler in Kiel an den Start, hinzu kamen etwa 2 200 Helfer.

Anzeige
Symbolbild Anzeige

Der Garten ruft

Bei LandMAXX-Baumärkten und Bauzentren gibt es viele tolle Sonderangebote rund um das Thema Garten. Hier sind Sie rundum versorgt - in 11 Filialen direkt in Ihrer Nähe.

Sabrina Schmidt aus Stroga, gerade zwölf Jahre geworden und somit eine der jüngsten Teilnehmerinnen überhaupt, erkämpfte sich im Weitsprung die Goldmedaille, genau wie der gleichaltrige Pascal Suchocki aus Lommatzsch. Weitere Medaillen erkämpften sich Michelle Bryniok und Oliviere-Chris Naumann, den alle nur Olli nennen. Michelle sprang in ihrer Altersklasse auf Platz drei, Oliviere-Chris ersprintete sich die Silbermedaille. Ebenfalls Silber gab es beim Staffellauf, bei der Olli und Pascal gemeinsam mit ihren Mitschülern Patrick Haferburg und Leon Kunert in einer Staffel antraten. Für die Schule ist es bereits die vierte Teilnahme bei den Special Olympics Deutschland. Ein Selbstläufer ist die keineswegs. „Es findet im Vorfeld immer ein sächsischer Vorentscheid statt“, erklärt die stellvertretende Schulleiterin Kerstin Piontek, die gemeinsam mit zwei Kolleginnen mit nach Kiel gefahren war. Trainiert wurde im Vorfeld mindestens einmal in der Woche im Leichtathletikstadion in der Pausitzer Delle in Riesa. Auch sonst stand der Wettbewerb den echten Olympischen Spielen in nichts nach. „Selbst eine Eröffnungsfeier mit olympischem Feuer und Fahnen gab es“, erzählt Piontek.

Für die Schüler war die Fahrt nach Schleswig-Holstein auch abseits des Sportlichen ein Erlebnis. Während der Woche im Norden blieb Zeit, auch die Stadt zu erkunden, eine Bootsfahrt zu machen und in der Ostsee zu baden. „Ich wäre noch zwei Wochen dort geblieben“, sagt die 15-jährige Michelle und grinst.

Osterüberraschung